Sereď

Sereď
Wappen Karte
Wappen fehlt
Sereď auf der Karte von Slowakei
Sereď
Sereď
Basisdaten
Landschaftsverband (Kraj): Trnavský kraj
Bezirk (Okres):

Galanta

Region: Dolné Považie
Fläche: 30,45 km²
Einwohner: 17.286 (31.12.2004)
Bevölkerungsdichte: 567,68 Einwohner je km²
Höhe: 129 Meter
Postleitzahl: 926 01
Telefonvorwahl: 0 31
Geographische Lage: 48° 17′ N, 17° 44′ O
Kfz-Kennzeichen: GA
Gemeindekennziffer: 504009
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Februar 2007)
Bürgermeister: Vladimír Vranovič
Adresse: Mestský úrad Sereď
Námestie republiky 10
92601 Sereď
Offizielle Webpräsenz: www.sered.sk

Sereď (bis 1954 slowakisch „Sered“; ungarisch Szered) ist eine Kleinstadt in der Westslowakei.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Stadt liegt im Donautiefland an den rechtsseitigen Uferdämmen der Waag, das gesamte Gemeindegebiet erstreckt sich sogar auf beide Seiten des Flusses. Durch die Lage in einer Niederung zwischen der Dudváh und der Waag gibt es im Gemeindegebiet nur minimale Höhenunterschiede (124 bis 130 Meter über dem Meeresspiegel).

Stadtpanorama von Sereď
Stadtpanorama von Sereď

Geschichte

Sie wurde 1313 zum ersten Mal schriftlich als Zereth erwähnt und lag damals an einem der wichtigsten Handelswege zwischen Buda und Prag (sogenannte „Böhmische Straße“) an der Grenze zweier Komitate (Komitat Pressburg und Komitat Neutra). Durch seine Lage entwickelte es sich zu einem großen regionalen Zentrum mit einem Vieh- und Getreidemarkt, diese Stellung ging jedoch im 18. Jahrhundert immer mehr verloren. Erst durch die Anbindung an die Eisenbahnstrecke von Pressburg nach Tyrnau im Jahre 1846 kam es wieder zu einem Aufschwung des eher landwirtschaftlich orientierten Städtchens. Bis zur Regulierung der Waag im Jahre 1943 wurde der Ort auch regelmäßig durch dessen Hochwasser heimgesucht, nach dem 2. Weltkrieg wurde durch die Planwirtschaft eine nickelverarbeitende Industrie angesiedelt, diese ging allerdings nach dem Ende der sozialistischen Herrschaft wieder ein.

Stadtgliederung

Sereď gliedert sich neben der eigentlichen Stadt noch in den Ort Horný Čepeň (1964 eingemeindet) sowie in die nicht mehr als eigenständige Gemeindeteile auftretenden Orte:

  • Dolný Čepeň (1944 eingemeindet)
  • Stredný Čepeň (1944 eingemeindet)
  • Seredské Nové Mesto (1882 eingemeindet)

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Esterházy aus dem Jahre 1841

siehe auch

Commons
Commons: Sereď – Bilder, Videos und Audiodateien


Quelle:
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Lizenz:
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