Serrig

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Serrig
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Serrig hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Saarburg
Koordinaten: 49° 34′ N, 6° 34′ O
Höhe: 160 m ü. NN
Fläche: 17,63 km²
Einwohner: 1532 (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54455
Vorwahl: 06581
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 126
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßberg 6
54439 Saarburg
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Franz-Josef Neises
Ausblick von der Klause bei Kastel-Staadt auf Serrig
Ausblick von der Klause bei Kastel-Staadt auf Serrig

Serrig bei Saarburg an der Saar ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Saarburg im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Gemeinderat

Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:

  1. FBL 47,3% (+3,0) - 8 Sitze (+1)
  2. CDU 34,0% (-0,9) - 5 Sitze (-1)
  3. SPD 18,7% (-2,1) - 3 Sitze (=)

Sehenswürdigkeiten

Das über 1200jährige Serrig wird auch als das "Tor zum Saarwein" bezeichnet. Über 90% der Rebanbaufläche ist dem Riesling gewidmet. Neben wenigen Nebenerwerbswinzern, gibt es in Serrig vier Vollerwerbswinzer. Am renomiertesten sind das Weingut Schloss Saarstein, im Besitz von Christian und Andrea Ebert, sowie das Weingut Siemens, im Besitz von Karen und Jochen Siemens. Das Weingut Herrenberg wurde bis 2005 von Bert Simon, der immer wieder mit aussergewöhnlichen Spitzenweinen hervorstach, bewirtschaftet. Weitere Weingüter mit Spitzenlagen sind das Weingut Josef Hauser und das Weingut Wagner. Überregional wurde Serrig in den vergangenen Jahren durch die Aussenstelle der Lebenshilfe Trier, das Hofgut Serrig bekannt. Hier befindet sich Wohn- und Arbeitstatt von weit mehr als 160 behinderten und nichtbehinderten Menschen. Das Hofgut Serrig produziert nach ökologischen Gesichtspunkten Fleisch (Schweine, Rinder, Gänse, Hühner), Obst und verfügt über eine Schreinerei, Korbflechterei und weitere Werkstätten. In einem Hofgutladen können die Produkte erworben werden.

Geprägt wird das Ortsbild durch die katholische Pfarrkirche St. Martin (1895), das hoch über dem Ort gelegene Schloss Saarfels (ehemalige Sektkellerei), Schloss Saarstein und die ehemalige staatliche Weinbaudomaine, die sich über der Gemeinde inmitten von Weinbergen befindet. Die Anbauflächen wurde bis in die 1980er Jahre mit einer Feldbahn bewirtschaftet.

Serrig verfügt über eine Kindertagesstätte (Kindertagesstätte St. Martin), eine gemeindeeigene Grundschule (Betreuung bis 14.30 Uhr) mit Turnhalle, Gymnastikräumen, einem Sportplatz, einem Bolzplatz (Kleinspielfeld) und zwei Tennisplätzen. Im Gebäude der Grundschule befindet sich ein in freier Trägerschaft befindliches Schullandheim.

Zahlreiche Vereine bieten den Bürgerinnen und Bürgern, von 2 bis 99 Jahren die Möglichkeit sich kulturell oder sportlich zu betätigen. Es gibt neben vielen anderen einen Musikverein, Spielmannszug, Männergesangverein, Kirchen- und Kinderchor, Turn- und Sportverein (mit 6 Unterabteilungen), Radfahrverein, Angelsportverein, Tennisverein, Jugendclub, Skaterverein, Karnevalsverein u.v.m.

Neben zwei Gaststätten (eine mit wunderschönem Biergarten [Gasthaus Wagner]), gibt es in Serrig eine Bäckerei, mehrere Imker, ein Lebensmittelladen, ein Friseur (Damen und Herren), eine Metzgerei und ein Blumengeschäft.

Serrig besitzt in der Verbandsgemeinde Saarburg eine der größten Waldflächen. Neben der forstwirtschaftlichen Verwendung dient der Serriger Wald auch der Erholung und für sportliche Aktivitäten (Jagd, Walking, Mountain - Biking).

Verkehr

Serrig liegt an der Bundesstraße 51 Mettlach - Trier, die in den 1970er Jahren im Zuge der Kanalisierung der Saar Jahren verbreitert und ausgebaut wurde. Zudem ist Serrig Regionalbahn-Station an der Eisenbahnlinie Saarbrücken - Trier.

Weblinks

Quelle:
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