Sigismund Milkowski

Sigismund Milkowski, Pseudonym Theodor Jez, (* 1820 in Podolien) war ein polnischer Schriftsteller.

Leben

Milkowski besuchte die Universität zu Kiew, wanderte 1846 aus, beteiligte sich 1848 an dem ungarischen Aufstand, hielt sich dann in der Walachei auf und trat wieder während des polnischen Aufstandes von 1863 politisch in den Vordergrund. Seit 1871 lebt er in Lausanne.

Milkowski führte sich gegen das Ende der 1850er Jahre durch eine Reihe von Erzählungen (zuerst in der Gazeta Warszawska) ziemlich geräuschvoll in die polnische Literatur ein. Dieselben erregten zumeist deshalb Aufsehen, weil darin die sonst selten behandelten südslawischen und ungarischen Verhältnisse mit großer Sachkenntnis und künstlerischem Geschick dargestellt waren.

Werke

  • Handzia Zahornicka (Wilna 1860)
  • Szandor Kowacz (Wilna 1861)
  • Historya o praprawnuku i prapradziatku" (Wilna 1864)
  • Uskoki (Warschau 1870)
  • Naczeczona Harambaszy (Warschau 1872)
  • Zarnica (Warschau 1875)
  • Slowianski Hercog (Warschau 1876)
  • Lech, Czech, Rus (Posen 1878)
  • Li i tamci (1887)
  • Derslaw z Rytwian (Warschau 1872)
  • Za Króla Olbrachta (Warschau 1876)
  • Dwór w Chrustowie
  • Ofiary (Warschau 1875)
  • Pod opuchem (Lemberg 1876)
  • Wysniona (Warsch. 1878)
Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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