Sigmar Mehring
Sigmar Mehring (* 13. April 1856 in Breslau; † 10. Dezember 1915 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. 1895 heiratete er Hedwig Stein (Löwenstein), Opernsängerin des königlichen Landestheaters Prag. Der gemeinsame Sohn Walter Mehring wurde 1896 in Berlin geboren.
Sigmar Mehring arbeitete als Redakteur des Ulk in Berlin, er gehörte u. a. dem Verein Berliner Presse an.
Werke
Monographien
- Aus dem Dreimillionen-Haufen. Ulkiges. Bondy, Berlin 1912.
- Champagner-Geist. Lieder und Lustspiele französischer Meister. Sigmar-Mehring-Verlag, Berlin 1888[1].
- Deutsche Verslehre (Universal-Bibliothek; 2851/53). Reclam, Leipzig 1891.
- Die französische Lyrik im 19. Jahrhundert. Mit eigenen Uebertragungen. Baumert & Ronge, Grossenhain 1900.
- Leute von Berlin. Spottverse. Bondy, Berlin 1911.
- Lorbeerkränze für deutsche und fremde Dichter. Beiräge zur Kenntnis ihres Wirkens und Wesens. Continent-Verlag, Berlin 1912.
- 'Nichts'. Reimklänge. Rosenbaum & Hart, Berlin 1894.
- Parodie zur Kreutzer-Sonate. Die Pfennig-Sonate, eine Tollstoifelei. Verlag Trautwein, Berlin 1890.
- Der Reim in seiner Entwicklung und Fortbildung. Rosenbaum & Hart, Berlin 1891.
- Rieke im Krieg. Müller, München 1916 (mit Bildern von Heinrich Zille)
- Ungebundenes in gebundener Form. Launige Vortragslyrik (Universal-Bibliothek; 4161). Reclam, Leipzig 1911
Aufsätze
- Ein neues Heine-Buch. In: Ost und West, Jg. 14 (1914) Nr. 4, S. 271-278.
Literatur
- Wilhelm Kosch (Begr.): Deutsches Literatur-Lexikon. Saur Verlag, München 1968ff
- Roger Stein: Das deutsche Dirnenlied. Literarisches Kabarett von Bruant bis Brecht. Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-412-03306-5, S. 344-347 (zugl. Dissertation, Universität Wien)
Nachweise
- ↑ Zwar behauptet Stein 2006, S. 344, diese Publikation sei verschollen, aber selbst wenn man die beiden Auflagen in der Staatsbibliothek Berlin als potentiellen Kriegsverlust gelten lässt (was zu klären wäre), bleibt laut KVK ein Exemplar in der Stadtbibliothek Mainz.