| Strukturformel | ||
|---|---|---|
![]() |
||
| Allgemeines | ||
| Name | Silbersulfadiazin | |
| Andere Namen | Sulfadiazin Silber-Salz | |
| Summenformel | C10H9AgN4O2S | |
| CAS-Nummer | 22199-08-2 | |
| Kurzbeschreibung | ? | |
| Eigenschaften | ||
| Molare Masse | 357,14 g·mol−1 | |
| Aggregatzustand | fest | |
| Dichte | ? | |
| Schmelzpunkt | ? | |
| Siedepunkt | ? | |
| Dampfdruck | ? | |
| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung | ||
|
|
||
| R- und S-Sätze | R: 36/37/38 | |
| S: 26-36 | ||
| Weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | ? | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
Silbersulfadiazin ist ein antibakterielles Mittel, das hauptsächlich bei Verbrennungen zweiten und dritten Grades benutzt wird. Die Creme wird während der Heilungsphase oder bis zu einer Hauttransplantation angewendet. Sie verhindert das Wachstum eines breiten Bakterienspektrums und Hefen auf der verletzen Haut aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung als Sulfonamid aber auch aufgrund des oligodynamischen Effekts des Silberions[1]. Silbersulfadiazin wird normalerweise als 1%ige wasserbasierte Suspension angeboten. Silbersulfadiazin ist schlecht wasserlöslich und wird daher nur sehr begrenzt durch die Haut aufgenommen. Nur wenn sehr große Verbrennungen behandelt werden wird die Aufnahme durch die Haut zum Problem. Im Handel ist das Mittel unter dem Namen Silvadene(R) oder Flammazine(R) bekannt.
Silbersulfadiazin kann auch bei großflächigen Schürfwunden eingesetzt werden.
Eine längere Anwendung kann auf Grund des Silbergehalts zur Bildung einer lokalen Argyrose führen.[2][3][4]