| Silvaplana | |
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Graubünden |
| Bezirk: | Maloja |
| BFS-Nr.: | 3790 |
| PLZ: | 7513 |
| Koordinaten: | (781355 / 148878) |
| Höhe: | 1'815 m ü. M. |
| Fläche: | 44.77 km² |
| Einwohner: | 946
(31. Dezember 2006) |
| Website: | www.gemeinde-silvaplana.ch |
| Karte | |
Silvaplana (rätoromanisch Silvaplauna, sprich Silwapläma) ist eine Gemeinde im Bezirk Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Der bekannte Urlaubsort liegt am Silvaplanersee im Oberengadin - dem Beginn des Inntals. Der See ist der mittlere dreier länglicher Seen und liegt zwischen dem St. Moritzersee und dem Silsersee. Das hier trotz 1800 Höhenmetern überraschend sanfte Tal endet südwestlich nach einigen Kilometern am Malojapass 1'815 m ü. M., wo es steil hinab ins Bergell geht. Auf der südlichen Seite des Inns liegt der Dorfteil Surlej (romanisch für 'über dem See').
Silvaplana liegt direkt an der Talkreuzung von Inn und Julierpass (2284 m), wodurch es vom Norden gut zugänglich ist. Im Südosten steigt das Gelände steil zur Bernina auf, dem mit 4050 m höchsten Gipfel der Ostalpen.
In Silvaplana wurde der reformierte Pfarrer und Schulreformer Jeremias Lorza (1757-1837) geboren.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung: In Silber auf blauem Schildfuß ein schwarzer, rot bewehrter Steinbock. Der Steinbock aus dem Gemeindesiegel wurde mit dem blauen Schildfuß als Hinweis auf den Silvaplaner See kombiniert.
Ursprünglich sprachen alle Einwohner das bündnerromanische Puter . Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wechselte eine Minderheit zum Deutschen. 1880 gaben 73.3% und 1910 48.61% Romanisch als ihre Muttersprache an. Dieser Wert stieg bis 1941 auf 54.9%. Doch bis 1970 war Romanisch zur Minderheitensprache geworden (1970: 200 von 714 Einwohnern, das entspricht 28.01%). Seither bricht die Sprache ein. Dank Romanischunterricht in der Schule konnten sich im Jahr 2000 noch 34.1% in dieser Sprache verständigen. Zusammen mit Deutsch ist Romanisch Behördensprache. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:
| Sprachen in Silvaplana GR | ||||||
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 346 | 43,80 % | 434 | 60,28 % | 602 | 65,94 % |
| Rätoromanisch | 207 | 26,20 % | 141 | 19,58 % | 97 | 10,62 % |
| Italienisch | 138 | 17,47 % | 127 | 17,64 % | 145 | 15,88 % |
| Einwohner | 790 | 100 % | 720 | 100 % | 913 | 100 % |
1556 wechselten die Bewohner zum protestantischen Glauben.
Von den Ende 2005 967 Bewohnern waren 707 (= 73.11 %) Schweizer Staatsangehörige.
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Oberengadin mit Silvaplanersee um 1900 |
Silvaplanersee und Piz Corvatsch |
Rätoromanische Strassenschilder |
Bever | Bondo | Castasegna | Celerina/Schlarigna | Madulain | Pontresina | La Punt-Chamues-ch | Samedan | Soglio | St. Moritz | Stampa | S-chanf | Sils im Engadin/Segl | Silvaplana | Vicosoprano | Zuoz
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