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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Silver City |
| Originaltitel: | Silver City |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 2004 |
| Länge (PAL-DVD): | 129 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | John Sayles |
| Drehbuch: | John Sayles |
| Produktion: | Maggie Renzi |
| Musik: | Mason Daring |
| Kamera: | Haskell Wexler |
| Schnitt: | John Sayles |
| Besetzung | |
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Silver City ist eine US-amerikanische Filmkomödie von John Sayles aus dem Jahr 2004.
Inhaltsverzeichnis |
Richard Pilager, ein politisch unerfahrener Sohn eines US-Senators, kandidiert für das Amt des Gouverneurs von Colorado. Er findet während eines Auftritts am Ufer eines Sees eine Leiche. Pilagers Wahlkampfmanager Chuck Raven beauftragt den einstigen Journalisten Danny O'Brien mit der Untersuchung des Falls – vor allem, ob ein Zusammenhang mit den Gegnern des Kandidaten besteht.
Danny O'Brien spricht mit zahlreichen Personen, darunter mit dem Unternehmer Wes Benteen, der Pilager fördert.
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei die beste Arbeit des Regisseurs seit dem Film Limbo; die Komplexität der Charaktere und der Situationen ähnele dem Film Lone Star. Anders als in Filmen wie Erin Brockovich gewinne ein einfacher Bürger nicht gegen die Macht des Big Businesses; Sayles lasse den Zuschauer nicht vergessen, wer die reale Macht im Land besitze. Berardinelli lobte die Besetzung, wobei der „relativ unbekannte“ Danny Huston eine „gute Wahl“ sei. [1]
Kenneth Turan schrieb in der Los Angeles Times vom 17. September 2004, der Film sei nicht bemerkenswert, obwohl er versuche, ein solcher zu sein. Er hätte mehr das Publikum hineinziehen sollen als er es tun würde. Eine richtige Besetzung sei der „immer engagierte“ Chris Cooper als Richard Pilager. Die Regeln eines Kriminalfilms würden jedoch in diesem Fall „plump“ wirken, den Charakteren würde emotionale Glaubwürdigkeit fehlen. [2]
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „Mischung aus Drama, Krimi und Polit-Satire“, die auf George W. Bush abziele. Die Hintergründe würden „eher unscharf bleiben“, weswegen „der Film insgesamt (...) mehr politische Überzeugung als künstlerische Geschlossenheit“ zeige. Die „Einzelleistungen“ des „enormen Star-Aufgebots“ wurden gelobt. [3]
John Sayles wurde im Jahr 2004 für die Goldene Muschel des Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián nominiert. Der Film gewann 2005 den Political Film Society Award für Demokratie.
Der Film wurde in Denver und in einigen anderen Orten in Colorado gedreht. [4] Er hatte seine Weltpremiere am 13. Mai 2004 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes; am 11. September 2004 wurde er auf dem Toronto International Film Festival vorgeführt. [5] Der Film spielte in den Kinos der USA ca. eine Million US-Dollar ein. [6]
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