Simone Martini (* 1284 in Siena; † 1344 in Avignon) war ein italienischer Maler der sienesischen Schule.
Er war Schüler von Duccio und gilt als dessen künstlerischer Nachfolger. Martini malte zahlreiche Fresken, Tafel- und Altarbilder. Wahrscheinlich erreichte er bereits 1315 einen sehr guten Ruf; in diesem Jahr erhielt er den Auftrag zum Fresko im Empfangssaal des Palazzo Pubblico in Siena.
1317 wurde er Hofmaler des französischen Monarchen Robert von Anjou, der sich in Siena niedergelassen hatte. 1340 wurde Martini auf Wunsch von Papst Benedikt XII. päpstlicher Hofmaler in Avignon.
Die französische Gotik mit fließenden Formen und Mustern und der edlen Anmut der Figuren hat Martini in seine Werke aufgenommen und perfektioniert. Seine Figuren weisen eine gewisse Unnahbarkeit auf, sie wirken beinahe schwebend. Durch die Mischung der italienischen und französischen Stilelemente gilt er als einer der Begründer der internationalen Gotik.
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Brockhaus-1809: Giambattista Martini
Brockhaus-1911: Martini [2] · Martini-Henry-Gewehr · Henry-Martini-Gewehr · Martini
Eisler-1912: Martini, Jacob · Martini, Cornelius
Heiligenlexikon-1858: Martinus Martini (51) · Andreas Martini (55)
Meyers-1905: Martini-Henry-Gewehr · Martīni [2] · Martīni [1]
Pagel-1901: Martini, Julius Otto · De Martini, Antonio
Pataky-1898: Martini, Christiane Sophie · Martini, Sophie Friederike · Martini, A. von · Martini, Christiane Sophie Elisabeth · Martini, Selma