SIMULOG (von Simulator und Logik) ist der Name für ein Lehrsystem für Unterrichtszwecke der Firma LD Didaktik GmbH, mit dem elementare Logikschaltungen durch ein einfaches Stecksystem aufgebaut werden können.
Es gibt eine Grundplatte mit Steckplätzen und eine Anzahl von Modulen mit Grundelementen von Logikschaltungen (Flip-Flops, Gatter, Halbaddierer, Volladdierer, Taktgeber etc).
Alle benötigten Module werden auf die Grundplatte gesteckt, von der sie ihre Versorgungsspannung erhalten.
Jedes Modul enthält Buchsen für die wichtigen Ein- und Ausgänge und kann mit Hilfe von Kabeln mit anderen Modulen durch einfaches Stecken verschaltet werden. Damit lassen sich aus Flip-Flops und anderen Grundelementen höhere Logikschaltungen, wie beispielsweise Schieberegister oder Binärzähler bis hin zu ganzen Rechenwerken aufbauen. Die Ausgänge der Module werden durch Lämpchen oder heute mit Leuchtdioden angezeigt.
Der erste SIMULOG wurde Ende der Siebziger Jahre gebaut, um im beginnenden Computerzeitalter die Auszubildenden des Lehrfachs Elektrotechnik in der Digitaltechnik zu unterrichten. Noch vor dem Erscheinen der ersten integrierten Schaltkreise wurden die Module mit Hilfe von Transistoren und Glühlämpchen aufgebaut. Der SIMULOG wurde maßgeblich von Dr.E.Merkel am Ausbildungslaboratorium der Badischen Anilin und Soda Fabrik BASF entwickelt und im Unterricht eingesetzt. Das Lehrsystem wurde danach stetig durch neue Module (Microprozessor, SPS, Verkehrsampel etc.) erweitert und wird auch heute noch für Lehrzwecke eingesetzt. Meist enthalten die Module die entsprechenden Integrierten Schaltkreise in TTL Technik.