Sinter (v. ahd. sintar „Schlacke“ ugspr. Versinterung) ist eine mineralische Ablagerung. Er bildet sich durch Abscheiden (Fällung) von in Wasser gelösten Mineralien, also in Gewässern, Wasserleitungen und -behältern oder in feuchtem Milieu. Sinter bildet krustenförmige Überzüge an Hängen oder an Terrassen, in Höhlen und Bergwerken oder auch als mächtige Bänke.
Chemisch handelt es sich unspezifisch um Alkali- und/oder Erdalkalimetall-Salze von diversen anorganischen, aber auch organischen Säuren mitsamt verschiedenen Beimischungen. Petrologisch gehört er zu den Sedimentiten.
Beispiele sind:
Besondere Vorkommen:
Ebenfalls als Sinter bezeichnet man einen aus feinkörnigen Erzen, eisenhaltigen Kreislaufstoffen und Zuschlägen hergestellten Hochofeneinsatzstoff.