Das Sintfeld (auch Sindfeld) ist ein Hochplateau (bis 451 m. ü. NN.) in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
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Das Sintfeld liegt in Westfalen südlich von Paderborn. Es ist die südliche Teillandschaft der Paderborner Hochfläche und damit vom geologischen Aufbau her Teil der Westfälischen Bucht, von der Landschaftsform her Teil der deutschen Mittelgebirge.
Im Norden grenzt es an die Brenkener Bergplatte und das Blockfeld, im Nordosten an die Lichtenauer Bergebene, also die übrigen drei Teillandschaften der Paderborner Hochfläche. Den Osten und Südosten begrenzen das Eggegebirge als Teillandschaft des Weserberglands und den Süden das Diemelbergland als Teillandschaft des nordhessischen Berglands, den Südwesten das Almebergland als Teillandschaft des Sauerlands.
Auf dem Sintfeld befindet sich der Windpark Sintfeld.
Das Sintfeld ist ein Teil der Rhein-Weser-Wasserscheide. Dies bedeutet, dass alle Fließgewässer, welche die Hochfläche in nordwestlicher Richtung entwässern, über die Alme, Lippe in den Rhein fließen, während die nur kurzen Bäche, die in die entgegen gesetzte Richtung fließen, über die Diemel in die Weser münden.
794 fand auf dem Sintfeld eine der größten Schlachten des Fränkischen Krieges in Sachsen statt. Das Fränkische Heer setzte Panzerreiter ein und konnte die um ihre Freiheit kämpfenden Sachsen besiegen. Das Gefecht fand in der Spätphase der 30 Jahre dauernden Sachsenkriege Karls des Großen statt. Es war in dieser Zeit eines der entscheidenden Ereignisse, die zur Unterwerfung der Sachsen führten.
Der Kampf der Westsachsen und Friesen in den Jahren 793 und 794 richtete sich nach den Schilderungen Alkuins gegen die von den Franken eingeführte Zehntpflicht. Die christliche Priester seien als Geldeintreiber Räubern gleich aufgetreten.