| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Regensburg | |
| Koordinaten: | 48° 59′ N, 12° 2′ O | |
| Höhe: | 338 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,30 km² | |
| Einwohner: | 6821 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 154 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93161 | |
| Vorwahlen: | 0941 und 09404 | |
| Kfz-Kennzeichen: | R | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 75 199 | |
| Gemeindegliederung: | 24 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Fährenweg 4 93161 Sinzing |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Xaver Wiesner (CSU) | |
Sinzing ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg. Sie liegt an der Schwarzen Laber und der Donau, 8 km westlich von Regensburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde hat 24 Ortsteile:
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Sinzing wird 921 erstmal urkundlich erwähnt. 1031 wird der Ortsteil Eilsbrunn erstmals erwähnt, der Ort wird im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden fast vollständig zerstört. Ebenso vom Krieg zerstört wurde die Burganlage in Niederviehhausen, von der heute nur mehr der Turm steht. Von 1145 bis 1966 existierte bei Sinzing eine Fährverbindung über die Donau, bis 1485 war sie ein Verbindungsstück der Handelsroute Regensburg-Nürnberg. Bis zum 17. Jh. wurde auf dem Gebiet der Gemeinde noch Wein angebaut. Im 19. Jh. gab es zahlreiche Mühlen, mehrere Papierfabriken sowie eine Tabakfabrik auf dem Gebiet.
1972 entstand durch Zusammenlegung der ehemals selbständigen Gemeinden Sinzing, Viehhausen, Eilsbrunn und Bergmatting die Großgemeinde Sinzing.
Franz Xaver Wiesner
Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder (einschließlich des 1. Bürgermeisters).
(Stand: 21. November 2006)
Die vier, im Rahmen der Gebietsreform 1972 zur neuen Gemeinde Sinzing zusammengeschlossenen Gemeinden, haben sich in gerichts- und grundherrschaftlicher Beziehung verschiedenartig entwickelt. In den Gemeindeteilen Bergmatting, Eilsbrunn und Sinzing hatte die Klosterhofmark Prüfening umfangreichen Grundbesitz. Dies wird durch das Wappen des Klosters Prüfening – auf silbernem Grund ein durchgehendes rotes Kreuz – dargestellt. Die Gemeindeteile Viehhausen und auch Eilsbrunn waren überwiegend in adeligem Familienbesitz, unter denen besonders die Freiherren von Rosenbusch zu nennen sind, deren Wappen bereits im alten Gemeindewappen von Viehhausen Verwendung fand. Auch im Wappen der Gemeinde Sinzing weist das „redende“ Wappen – der Rosenbusch – auf diese Familie hin. Das mittelalterliche Geschlecht der Herren von Laber, die im gesamten Laber-Donauraum eine Rolle spielten, ist durch ihr Wappen – fünfmal von Silber und Blau geteilt – ebenfalls im neuen Gemeindewappen vertreten.
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