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Sioux [su] ist sowohl die Bezeichnung für eine Gruppe von nordamerikanischen Indianervölkern als auch für eine Sprachfamilie. Als Sioux werden drei Gruppen mit nahe miteinander verwandten Sprachen bezeichnet: Lakota, Nakota und Dakota. Letztere diente als Namensgeber für die beiden US-Staaten North Dakota und South Dakota. Sprachlich verwandt sind die Stämme der Absarokee, Assiniboine, Hidatsa, Iowa, Kansa, Mandan, Missouri, Omaha, Osage, Oto, Ponca, Quapaw und Winnebago.
Laut der Volkszählung von 2000 bezeichneten sich 153.360 Personen zur Sioux-Nation gehörig.
Ursprünglich gab es sieben Stämme, welche eine Allianz, die Oceti Sakowin (Das Feuer der sieben Stämme/Die sieben Ratsfeuer) bildeten. Um 1800 dominierten die Sioux fast ganz Nord- und Süd-Dakota, Nord-Nebraska, Ost-Wyoming und Süd-Montana.
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Die Bezeichnung Sioux ist eine kolonialfranzösische Kurzform des Namens „Nadouessioux“ (kleine Schlangen), der seinerseits eine französische Schreibweise für das Algonkinwort "Natowessiw", Plural "Natowessiwak" ist. Der Jesuitenpater Jerome Lalemant beschrieb 1642 erstmalig das Volk der Sioux, die Ackerbau betrieben und am Oberen See Mais und Tabak kultivierten. Ihre Dörfer waren gut befestigt und sie befanden sich ständig im Krieg mit den Cree und den Illinois. Die ersten Europäer, die mit Sicherheit zuerst auf die eigentlichen Sioux trafen, waren Medart Chouart und Pierre Radisson, die 1661 den Stamm der Ottawa besuchten, die wiederum Besuch von den Sioux erhalten hatten. Das Lexem "Sioux" ist eine abwertende Bezeichnung der Anishinabe für eine Anzahl Indianerstämme der Dakota-/Lakotagruppe und sprachlich verwandter Stämme, allesamt Feinde der Anishinabe. Allerdings haben einige Sprachwissenschaftler darauf hingewiesen, dass mit Rücksicht auf die Proto-Algonkin-Terminologie das Lexem auch umgedeutet werden kann als "Sprecher einer fremden Sprache". Dagegen weisen andere Sprachwissenschaftler darauf hin, dass es durchaus typisch war, von seinen Feinden als "Schlangen" zu sprechen. Dies ist auch der Grund, weshalb die Shoshone als "Schlangenindianer" bezeichnet wurden. Ein weiteres Problem der Umdeutung des Begriffes liegt darin, dass das Proto-Algonkin lediglich eine rekonstruierte Sprache ist, die vor Tausenden von Jahren gesprochen wurde.
Die Bisons waren die Hauptquellen für Nahrung und Rohmaterialien. Weil die Bisons über die Plains wanderten, mussten die Sioux Nomaden werden. Sie bestimmten zahllose Details des täglichen Lebens und Denkens. Die Lage der Siedlungen wurde durch große Bisonherden bestimmt. Sie konnten Wochen oder Monate an einem Ort bleiben, wenn es genügend Fleisch gab und die Vorratslager voll waren. Sie hatten tragbare Felltipis, Travois, die von Pferden gezogen wurden, Lederbehälter und Rückenlehnen aus Weidenholz, die zu kleinen Bündeln zusammengerollt werden konnten. Die Sioux besaßen nichts, was nicht von einem Hund, Pferd oder Menschen getragen werden konnte. Sie besaßen keine Tonwaren, sondern sie kochten in einem hängenden Bisonpansen, der mit heißen Steinen aufgefüllt wurde. Wasser transportierten sie in Ledersäcken an kräftigen Pfosten. Die Lagerverlegung war ein Zusammenspiel der ganzen Gruppe. Die Nacas beschlossen wann und wohin man ziehen sollte. Und die Wakincuzas (Jene die beschließen) wählten aus verschiedenen Kriegergesellschaften diejenige aus, die als Polizei die Leitung übernahm und die Leute beschützte. Der Ausrufer verkündete im ganzen Dorf, wohin man zog. Es konnte nur 15 Minuten dauern, bis das ganze Dorf zum Aufbruch bereit war. Die Reihenfolge war nicht zufällig, denn die Marschordnung war festgelegt. Drei oder vier Späher wurden vorausgeschickt. Direkt vor der Hauptgruppe gingen die Wakincuzas. An den Seiten und am Ende war die Polizei. Die Nachhut wurde ebenfalls durch Späher geschützt. Nach Ermessen des Anführers wurden Pausen eingelegt. Es konnten pro Tag 40 km, im Notfall auch 60 km zurückgelegt werden. Die Wakincuzas wählten dann die Stelle aus, an der das Lager aufgeschlagen werden sollte, das von einem Ausrufer verkündet wurde. Die Frauen stellten die Tipis in der Reihenfolge auf, in der sie marschiert waren und zwar mit den Eingängen nach Osten. Man suchte Orte aus, die eine gute Wasserversorgung, reichlich Holz, Auslauf und Futter für die Pferde, Schutz vor Wind und Sicherheit vor Feinden boten. Die Black Hills waren das ideale Winterlager und erinnerten sie an frühere Zeiten, als sie noch keine Nomaden waren. Einmal im Jahr stellten sie ihre Tipis in einem großen Kreis auf, in dem der Sonnentanz veranstaltet wurde. Ein neuer Haushalt wurde oft vor einem Tipi eines Elternteils aufgebaut, aber sie konnten es sich auch aussuchen, wohin sie ihr Zelt stellen wollten. Junge Männer gingen nun auf Kriegszüge. Sie verabredeten aber vorher, wo sie wieder mit der Gruppe zusammentreffen sollten. Falls das Hauptlager nicht warten konnte, stellten sie Wegweiser an einen Pfosten aus dem Schulterblatt eines Bisons auf. Damit zeigten sie, in welche Richtung sie gewandert waren. Auf den Wegweisern waren Hufzeichen, das Bild eines Travois und der Name des Häuptlings in Form eines Symbols. Anfang Dezember wurde entschieden, wo das Winterlage aufgestellt wurde, in dem sie bis März oder April blieben. Es wurde zumeist in der Nähe von Wäldern und Flüssen aufgeschlagen. Die Black Hills waren ein beliebter Ort, wo sie genügend Brennholz und Schutz vor den eisigen Winden hatten. Die Männer stellten in diesen Monaten Pfeile, Bogen und andere notwendige Werkzeuge her. In harten Wintern gab es oft Hungerzeiten, in denen sie Hagebutten, Eicheln, Pferdefleisch oder Abgeschabtes von Häuten aßen.
Die vom Bison abhängige Wirtschaft wurde wenig vom Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst, jedoch das Wachstum in der Natur und zeitlich damit verbundenen Tätigkeiten. Die Sommermonate – „Monat der Erdbeere“ (Mai), „Monat der reifen Felsbirnen“ (Juni), „Monat der reifen Kirschen“ (Juli) und „Monat der reifen Pflaumen“ (August) – wurden jeweils nach einem pflanzlichen Produkt benannt, das die Sioux nutzten. Einige Monate nannten sich nach allgemeinen Erscheinungen, so den „Monat der gelben Blätter“ (September) und den „Monat der fallenden Blätter“ (Oktober). Der November war der „Monat der haarlosen Kälber“, weil in diesem Monat die Bisons geschlachtet wurden und die Embryos unbehaart waren. Die Wintermonate wurden „Monat des Frosts im Tipi“ (Dezember) und „Monat, in dem die Bäume platzen“ (Januar). „Der Monat der entzündeten Augen“ bezog sich auf die Schneeblindheit unter der viele im Februar litten. März war der „Monat in dem der Samen sprießt“. Der „Monat der Geburt der Kälber“ war der Jahresanfang und April. Wenn nötig verließen die Familientrupps das Hauptlager um Fleisch und Nahrung zu sammeln. Wahrscheinlich hatten die Sioux im Frühling ein großes Angebot an Rotwild, Wapitis und Antilopen, sowie Bisons. In den Frühlingsmonaten zapften die Männer und Frauen den Saft aus der Eschenahorn ab. Die Hengste, die nicht für die Zucht geeignet waren, wurden kastriert. Ein- bis zweijährige Pferde, die nicht stark genug waren, wurden geschlachtet. Obwohl die Stuten fohlten, hatte man sich nicht viel um sie gekümmert. In den wärmeren Monaten bezogen manche Sioux Wigwams aus Baumrinde, um die Tipis vor dem Regen zu schützen. Die Tipis wurden dann mit frischen Häuten ganz erneuert oder ausgebessert. Zu Beginn des Sommers wurden die Häute geräuchert und zu Leggins oder Mokassins verarbeitet. Im Mai oder Juni zogen sie in ein höheres Gelände. Diese Wanderung war Tradition und wurde oft mit einer Jagd in Verbindung gebracht, wenn man nichts mehr zu Essen hatte. Der größte Teil des Sommers wurde damit verbracht, Zeremonien zu veranstalten, z.B. Visionssuche, kultische Feiern, Stammeswahlen und Feste zu Ehren der weiblichen Tugenden. Höhepunkt der Feiern war der Sonnentanz. Danach entschied eine gewählte Gruppe über die Ereignisse im Herbst. An den Anschluss der festlichen Jahreszeiten wurden Herbstjagden organisiert, man nannte sie Tates. Es gab keine gemeinsamen Jagden im Sommer, sondern es wurde in einzelnen Gruppen gejagt. Der Herbst war eine arbeitsreiche Zeit. Die Frauen sammelten Beeren und Nüsse und trockneten das Fleisch für den Winter. Damit sie ausreichend Nahrung hatten gingen die Männer auf die Jagd. Manchmal wurde Weidegebiet abgebrannt um die Bisons näher an die Jagdlager zu bringen. Wenn der Herbst zu Ende ging, wurden versteckte Winterlager angelegt.
Das Jagen war Aufgabe der Männer. Die Prärie brachte eine große Anzahl an Tieren hervor, wie z.B. Bisons, Antilopen, Rotwild, Stachelschweine, Biber und Enten. Die Indianer wussten diesen Reichtum an Tieren für ihren Lebensunterhalt zu nutzen. Durch ihr Stammesgebiet zogen riesige Bisonherden und Antilopenrudel. Das Jagen war harte Arbeit und verlangte viel Geschick, Ausdauer und Kenntnis über das Verhalten der Tiere. Oft wurden große Mengen an Tieren auf einmal erlegt. Ein guter Jäger war somit auch gleichzeitig ein angesehener und reicher Mann. Hauptnahrungsmittel war Bisonfleisch, aber das Fleisch des Rotwildes wurde bevorzugt. Hirschleder war wichtig für die Anfertigung ihrer Kleidung. Die Sioux hatten eine sehr große Auswahl an Tieren, die sie unterschiedlich jagten. Kleinwild wie Kaninchen oder Vögel wurden mit Keilen erschlagen. Eichhörnchen wurden mit Pfeil und Bogen geschossen, da sie so flink waren. Biber oder Waschbären wurden mit Rauch aus ihren Bauten gelockt und dann mit einer Keule erschlagen. Wölfe, Präriehunde, Kojoten, Stinktiere, Bisamratten wurden wie die Biber mit Keulen erschlagen, manchmal aber mit Schlingen und Fallen gefangen. Enten, Gänse und andere Wasservögel wurden mit Hilfe eines Schleuderpfeils getötet. Sie nahmen auch die Nester von Enten, Kaninchen, Tauben, Elstern und Eulen sowie von Präriehühnern, die ihre Lieblingsspeise war, aus. Zwergohreulen und Ziegenmelker fingen sie mit den Händen, indem sie sich von hinten anschlichen und den Daumen in die Augen steckten. Das Rotwild war das zäheste aller Tieren und man musste sich gut auskennen, um sie zu fangen. Nachdem man sie ausfindig gemacht hatte, musste man sich gegen den Wind anschleichen und sich in eine gute Schussposition bringen. Bei Füchsen legte man ein Stück Fleisch mit einer scharfen Klinge hin, sodass sie sich ihre Zunge zerschnitten und verbluteten. Bären und anderes Wild wurde mit Hilfe von Fallen gefangen. Dabei wurde ein schwerer Balken auf zwei Stöcke gelegt, an denen man Köder auslegte, so dass der Balken auf das Tier fiel.
Zum Verbrauch der natürlichen Reichtümer hatten die Sioux eine pragmatische Einstellung: „Dinge wie Kirschen und sogar Bisons sind nicht immer da und die Menschen müssen sie holen, wann immer es geht.“ Wenn sich Bisonherden näherten, wurden sofort Stammesjagden organisiert, damit die Fleischvorräte nicht zu Neige gingen. Wahrscheinlich hatten die Sioux im Frühling ein großes Angebot an Rotwild, Wapitis und Antilopen, sowie Bisons. In den Frühlingsmonaten zapften Männer und Frauen auch den Saft aus dem Eschenahorn ab. Eine wichtige Arbeit der Frauen war das Einsammeln von Früchten, Beeren, Wurzeln und Pflanzen. Hirschleder war wichtig für die Anfertigung der Kleidung.
Der Tipibau war Frauenarbeit und wurde sorgfältig geplant. Man musste genügend Häute haben, um ein Tipi zu bauen, denn schon für ein kleines Tipi wurden sieben und für ein großes 12–18 Häute benötigt. Eine Frau brauchte ihr Tipi aber nie alleine aufzubauen, sondern bekam von anderen Frauen Hilfe. Drei Frauen benötigten etwa vier Tage für neues Tipi mit zehn bis zwölf Häuten. Die Haare und das Fleisch wurden abgeschabt. Manchmal schmückte man die Außenseiten mit Troddeln, gefärbten Stachelschweinborsten oder Federn. Der Grundriss wurde sorgfältig vorbereitet und mit in den Boden gesteckten Pflöcken markiert. Er bildete ein Dreieck von etwa 90° mit einer Seitenlänge von jeweils vier bis sechs Metern.
Von allen Plainsstämmen waren die Sioux die entschiedensten Gegner der weißen Eindringlinge in ihr Land. Mit dem Vorrücken der Siedlungsgrenze westlich des Mississippi in der Mitte des 19. Jahrhunderts versuchten die Vereinigten Staaten, durch den Abschluss des ersten Vertrages von Fort Laramie im Jahr 1851 mit den Sioux, Shoshone, Cheyenne, Arapaho und anderen westlichen Stämmen den erwarteten Problemen mit den Indianern zuvorzukommen. Im Vertrag wurden die Grenzen für jeden Stamm in den gesamten nördlichen Großen Ebenen und die Lage der Forts und Trails innerhalb des Indianergebiets festgelegt.
In den Jahren 1851 und 1859 gaben die Dakota das meiste ihres Landes in Minnesota auf und man wies sie in eine Reservation ein, in der sie sesshaft werden und Landwirtschaft betreiben sollten. Doch Vertragsbrüche der Weißen zusammen mit dem Vorrücken der weißen Siedlungsgrenze führten 1862 zu einem blutigen Aufstand der Dakota unter der Führung von Little Crow. Nach ihrer Niederlage wurden sie zwangsweise in Reservationen in South Dakota und Nebraska gebracht.
Das Gebiet der nomadischen Teton- und Yankton-Sioux, das zwischen Missouri im Osten und Teton Mountains im Westen und zwischen Platte River im Süden und Yellowstone River im Norden lag, wurde in zunehmendem Maße von Weißen nach dem Goldrausch von 1849 überrannt. Diese Siouxstämme waren besonders über den Versuch der Regierung verbittert, eine Straße nach Bozeman in Montana (die Powder River Road), durch ihre bevorzugten Jagdgebiete in den Bighorn Mountains zu bauen. Der Oglalahäuptling Red Cloud führte 1865 bis 1867 einen Feldzug mit Tausenden von Sioux-Kriegern, um den Bau der Straße zu stoppen. Am 21. Dezember 1866 war eine Gruppe unter Häuptling High Blackbone für das Fetterman Massaker verantwortlich, einem Gefecht, bei dem mehr als 80 U.S. Soldaten in der Nähe von Fort Phil Kearny gefangen und getötet wurden. Die Vereinigten Staaten räumten schließlich im zweiten Vertrag von Fort Laramie im Jahr 1868 ihre Niederlage ein, verzichteten auf den Bozeman Trail und garantierten den Sioux den alleinigen Besitz des Gebiets westlich des Missouri in South Dakota.
Als in der Mitte der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts Gold in den Black Hills von South Dakota gefunden wurde, missachteten jedoch Tausende von Goldsuchern den zweiten Vertrag von Fort Laramie, überschwemmten die Sioux-Reservation, und provozierten 1876 eine weitere Runde von Feindseligkeiten. In der Schlacht am Little Bighorn River im Juni 1876 konnte ein großes Kontingent von Sioux und Cheyenne Oberstleutnant George A. Custer besiegen und seine gesamte Truppe von über 200 Mann vernichten, doch dieser spektakuläre indianische Sieg konnte den Verlauf des gesamten Krieges nicht ändern. Später in diesem Sommer wurden 3.000 Sioux am Tongue River von der Hauptarmee unter General Alfred A. Terry gefangen genommen und die Sioux kapitulierten am 31. Oktober, wonach die Mehrheit in ihre Reservationen zurückkehrten.
Die Häuptlinge Sitting Bull, Crazy Horse und Gall weigerten sich jedoch, mit ihren Gruppen in Reservationen zu gehen. Crazy Horse wurde nach seiner Festnahme 1877 getötet, während Sitting Bull nach Kanada floh und 1881 in die Vereinigten Staaten zurückkehrte. In den Jahren 1890 bis 1891 verbreitete sich die religiöse Geistertanz-Bewegung, in der die Ankunft eines Messias, die Rückkehr zum alten nomadischen Jagdleben und die Wiedervereinigung mit den Toten gepredigt wurde. Sie hatte bei den Sioux ihr Zentrum, die besonderes hart unter den Einschränkungen des Reservationslebens litten. Die Regierungsagenten glaubten, die Bewegung würde den unruhigen Frieden stören und verhafteten ihre Rädelsführer. Sitting Bull wurde 1890 von Indianerpolizei in der Schutzhaft erschossen. Schließlich setzte das Massaker von Wounded Knee im Dezember 1890 an vielen Sioux-Männern, -Frauen und Kindern einen Schlussstrich unter allen Widerstand der Sioux gegen die weiße Vorherrschaft.
Im ausgehenden 20. Jahrhundert zählten die Sioux etwa 40.000 Angehörige, von denen mehr als 75 Prozent in den Reservationen in North und South Dakota, Montana und Nebraska lebten. Dazu kamen noch einige Tausend Stammesangehörige in Kanada.
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