Sisenand

Sisenand († 636) war in den Jahren 631 bis 636 (635?) König der Westgoten.

Sisenand stürzte im Jahr 631 seinen Vorgänger Suinthila, der mit seinen Söhnen ins Ausland fliehen musste. Sisenand ließ sich sein Vorgehen durch das 4. Konzil von Toledo sanktionieren, dass Suinthila und dessen Söhne verdammte. Zugleich bestimmte es, dass ein König durch eine Versammlung aus Adligen und Bischöfen zu wählen ist, aber jede Erhebung gegen einen rechtmäßig gewählten König zu verurteilen ist.

Auf Sisenand folgte 636 (635 ?) dennoch wieder mit Chintila ein Sohn des von Sisenand vertriebenen Suinthila auf den Königsthron.

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