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| Provinz | Limburg | ||||
| Bürgermeister | Herr drs. G.J.M. (Sjraar) Cox (ab 1. Oktober 2006) | ||||
| Sitz der Gemeinde | Sittard | ||||
| Fläche - Land - Wasser |
81,41 km² 79,89 km² 1,52 km² |
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| Einwohner - Bevölkerungsdichte |
96.275 (1. Januar 2007) 1.213 Ew./km² |
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| Koordinaten | k.A. Breite k.A. Länge |
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| bedeutender Verkehrsweg | A2, A76 | ||||
| Vorwahl | 046 | ||||
| Postleitzahlen | 6120 bis 6167 | ||||
| Offizielle Website | www.sittard-geleen.nl | ||||
Sittard-Geleen ( anhören ?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Limburg, mit 96.275 Einwohnern (Anfang 2007). Ihre Gesamtfläche ist etwas mehr als 81 km². Zur fusionierten Stadt gehört die Stadt Sittard, der Industrieort Geleen, die Dörfer Born, Limbricht und Munstergeleen und viele kleinere Ortschaften.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Süden der Provinz, grenzt an Deutschland, Belgien und die Gemeinden Beek, Echt-Susteren, Schinnen und Stein. Sittard hat einen Bahnhof an den Eisenbahnlinien aus Heerlen und Maastricht über Roermond und Eindhoven in die Ballungsgebiete der Niederlande. Mehrere Autobahnen verlaufen durch die Gemeinde, unter anderem die Strecke Utrecht - Eindhoven - Maastricht und die Strecke Brüssel - Aachen - Köln.
Sittard-Geleen hat eine der wichtigsten Industriezonen der ganzen Niederlande. Bei Geleen befinden sich die großen Anlagen der Chemiekonzerne SABIC und DSM, letzterer ist aus den ehemaligen niederländischen Staatsminen (Steinkohle-Bergbau, 1971 beendet) hervorgegangen ist. Auch steht in Born die große Autofabrik von Nedcar. Auch der Philips-Konzern hat hier einen Betrieb. Dazu kommen noch mehrere Zulieferungs-, Handels-, und Dienstleistungsunternehmen.
Sittard erhielt 1243 das Stadtrecht, gehörte lange Zeit dem Herzogtum Jülich an und wurde nach dem Wiener Kongress 1815 den Niederlanden zugeteilt. Während des belgischen Aufstandes (1830-1839) gehörte die Stadt vorübergehend zu Belgien.
In der Innenstadt ragt die St.-Petrikirche heraus. Das Gotteshaus entstand im 13.-15. Jahrhundert, es wurde 1875 vom Roermonder Architekten Pierre Cuypers in neugotischem Stil restauriert. In Sittard stehen noch einige Kirchen- und Klostergebäude sowie einige Wohnhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Auch sind noch Teile der Stadtbefestigung erhalten geblieben.
Die Stadt ist eine Hochburg des Karnevals.
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