| Ska-P | |
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![]() Ska-P auf dem Rock Dans Tous Ses Etats in Frankreich |
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| Gründung | 1994 |
| Auflösung | 2005 |
| Genre | Ska Punk |
| Website | http://www.ska-p.net |
| Gründungsmitglieder | |
| Gesang, Gitarre | „Pulpul“ (Roberto) |
| Gesang, Gitarre | Toni Eskobar (bis 1995) |
| Bass | Julio César Sánchez |
| Keyboard | „Kogote“ Alberto Javier Amado |
| Letzte Besetzung vor der Auflösung | |
| Gesang, Gitarre | „Pulpul“ (Roberto Gañán Ojea) |
| Showmaster, Gesang | „Pipi“ (seit 1995) (Ricardo Degaldo de la Obra) |
| Leadgitarre | „Joxemi“ (José Miguel Redín Redín) |
| Bass | Julio César Sánchez |
| Keyboard | „Kogote“ (Alberto Javier Amado) |
| Schlagzeug | Luismi (seit 1999) |
| Posaune | Gari (seit 2001) (Garikoitz Badiola) |
| Trompete | „Txikitin“ (seit 2001) (Alberto Iriondo) |
Ska-P ist eine spanische Skapunk-Band aus Vallecas, Madrid.
Ska-P wurde 1994 in Madrid aus der Taufe gehoben. Gemäß Bandlegende war es eine prophetische Erscheinung in Gestalt eines streunenden, dreibeinigen Katers namens López, die zur Entstehung dieser Musikgruppe führte. Dieser Kater ist noch heute das Symbol und Maskottchen der Gruppe.
Der Bandname wird als "eskape" ausgesprochen, und ist ein Wortspiel aus ¡escape! (was übersetzt eine Aufforderung zum Entfliehen/Entkommen bedeutet) und der Musikrichtung Ska-Punk.
Man begann als reine Hobbyband und pendelte sich stilistisch schnell auf Ska-Punk mit sozialkritischen Texten ein. Angeprangert werden u. a. Gewalt, soziale Kälte, Stierkämpfe, das Verbot von Marihuana/Drogen, Zeitarbeitsfirmen, Globalisierung, Kriege und die Konsumgesellschaft, was jedoch nicht dem bekannten Babylon-System entspricht, da sie strikt anti-religiös sind. Politisch geben sich die Bandmitglieder als Anarchisten und Anti-Kapitalisten. So wurde der Band oft vorgeworfen, eine linksextreme Einstellung zu vertreten. Zudem setzen sich die Mitglieder sowohl in den Texten ihrer Lieder, als auch bei öffentlichen Äußerungen für die wirtschaftliche Unabhängigkeit Latein-Amerikas ein. Trotz der im Grundsatz anti-kapitalistischen Haltung veröffentlicht die Band ihre Alben auf dem Majorlabel BMG und weist dabei insbesondere in Spanien auch große kommerzielle Erfolge auf. Inzwischen ist Ska-P die bekannteste spanische Skapunk-Band. Ska-P erlangte zwischenzeitlich auch in Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie in Lateinamerika einen hohen Bekanntheitsgrad.
Aufgrund eines Liedes mit dem Titel Intifada wurde Ska-P von einigen linken Gruppen in Deutschland Antisemitismus vorgeworfen. So gab es einen offenen Brief der "Rätekommunistisch-anarchistischen Gruppe in Freiburg" an das E-Werk in Freiburg mit der Forderung, ein für den 13. Dezember 2003 geplantes Konzert abzusagen. Das Konzert fand trotz des Protestbriefes statt. Die Band machte jedoch mehrmals klar, dass sie nichts gegen Juden oder Israel hat, lediglich die momentane Politik des Staates Israel ablehnt.
Am 14. Oktober 2005 gab die Band auf ihrer Website bekannt, dass sie nach 11 Jahren Bandbestehen für eine unbestimmte Zeit pausieren werde.
Joxemi spielt zur Zeit bei No Relax und hat mit diesen bereits zwei Alben veröffentlicht, während Pipi mit The Locos am 9 Mai in Spanien und am 2. Juni 2006 das Album Jaula de Grillos in Deutschland veröffentlichte. Die Musik von The Locos kommt der von Ska-P sehr nahe, da teilweise Lieder verarbeitet wurden, die zunächst für Ska-p geschrieben wurden. Kogote veröffentlichte mit dem Projekt "No Roots" einige Lieder, jedoch bisher kein Album.