| Skadowsk | |
![]() Wappen (extern) |
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Oblast: | Oblast Cherson |
| Rajon: | Rajon Skadowsk |
| Höhe: | 0 m |
| Fläche: | 14,3 km² |
| Einwohner: | 19.641 (5. Dezember 2001) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.373,5 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 75700 |
| Vorwahl: | +380 5537 |
| Geographische Lage: | keine Angabe |
| Stadtgliederung: | 1 Stadt, 1 Dorf |
| Stadtverwaltung | |
| Bürgermeister: | keine Angabe |
| Adresse: | 75700, M. Skadowsk, wul. Yu. Haharina 63 |
| Webseite: | http://www.skadovsk.osp-ua.info |
Skadowsk (ukrainisch Скадовськ/Skadowsk, russisch Скадовск/Skadowsk) ist eine Hafenstadt und ein Tourismuszentrum im Süden der südukrainischen Oblast Cherson am Ufer des Schwarzen Meeres. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Rajons. Der Stadtverwaltung untersteht neben der Stadt Skadowsk auch das Dorf Oserne (ukrainisch Озерне) mit ca. 110 Einwohnern.
Das Gebiet der heutigen Stadt war bereits in der Bronzezeit besiedelt, wovon heute noch Relikte der Kurgankultur zeugen. Daneben wurden bei archäologischen Ausgrabungen Siedlungsspuren von Skythen und Sarmaten entdeckt. Im Mittelalter war das Gebiet lange Zeit unter der Herrschaft des zum osmanischen Reich gehörenden Krimkhanats. In dieser Zeit gab es in der Nähe der heutigen Stadt eine tatarische Fischersiedlung mit dem Namen Ali-Agok (ukrainisch,russisch: Алі-Агок).
1893 kam es zur Gründung des heutigen Ortes, der nach dem liberalen deutschstämmigen adligen Sergiy Baltasarowitsch Skadowskiy benannt wurde, dem dieses Gebiet gehörte. Zunächst hieß der Ort Skadowskiy, 1895 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen. Wichtigster Entwicklungfaktor war zu dieser Zeit der Hafen, von wo aus Getreide insbesondere nach Westeuropa verschifft wurde. 1899 lebten in der Stadt bereits ca. 2.000 Einwohner. Bereits damals hatte auch der Kurtourismus einige Bedeutung. In der ersten Hälfte des 20 Jh. musste die Bevölkerung im Zuge des Russischen Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs starke Verluste hinnehmen. In der Sowjetzeiten wurden die Kureinrichtungen weiter ausgebaut.
Wirtschaftlich ist insbesondere der Hafen und die Nahrungsmittelindustrie von Bedeutung. Vom Hafen bestehen u.a. regelmäßige Fährverbindungen nach Batumi (Georgien), Thessaloniki (Griechenland) und Samsun (Türkei). Die nächste Eisenbahnstation befindet sich im 52 km entfernten Kalantschak.
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