Skarszewy

Skarszewy / Schöneck
Wappen von Skarszewy
Skarszewy / Schöneck auf der Karte von Polen
Skarszewy / Schöneck
Skarszewy / Schöneck
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Landkreis: Starogard Gdański
Fläche: 9,43 km²
Geographische Lage: 54° 04' N, 18° 26' O
Einwohner: 6.809 (30. Juni 2005)
Postleitzahl: 83-250
Telefonvorwahl: (+48) 58
Kfz-Kennzeichen: GST
Wirtschaft & Verkehr
Straße: KościerzynaTczew
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 19 Ortschaften
Fläche: 169,79 km²
Einwohner: 13.934 (30. Juni 2005)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Dariusz Skalski
Adresse: pl. Hallera 18
83-250 Skarszewy
Webpräsenz: wwwww.skarszewy.pl

Skarszewy [skar'ʃɛvɨ] (deutsch Schöneck) ist eine Stadt mit etwa 7.000 Einwohnern in Polen. Sie liegt 40 Kilometer südlich von Danzig und gehört dem Powiat Starogardzki, Woiwodschaft Pommern an.

Geschichte

Die ersten Notizen über Schöneck stammen aus dem Jahre 1198, als die Johanniter hier ihren Sitz hatten. Die Stadtrechte wurden 1320 verliehen. Reste einer Burganlage und einer Stadtmauer aus der Zeit sind noch erhalten. 1370 verkauften die Johanniter die Stadt an den Deutschen Orden. Durch den Zweiten Thorner Frieden von 1466 kam Schöneck zu Polen. Seit 1772 war die Stadt zu Preußen gehörig und zwischen 1818 und 1920 war Schöneck Teil des Landkreises Berent. In Folge des Versailler Vertrags wurde Schöneck dann wieder polnisch. 1939 wurde es von der Deutschen Wehrmacht besetzt und kam nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zurück an Polen.

In Skarszewy gibt es zwei katholische Kirchen, mehrere Kindergärten, einige Grundschulen und weiterführende Schulen. Es gibt einen Kirchenchor und eine Musikschule. Auch einen Sportverein hat die Stadt. In der Feuerwehr sind 350 Mitglieder aktiv, darunter auch Frauen.

Mehrere Industriebetriebe sind in Skarszewy angesiedelt.

Gemeinde

In der Gemeinde Skarszewy leben ca. 14.000 Einwohner. Neben der Stadt als Kernort besteht sie aus folgenden 19 Ortschaften, in denen die Einwohner weit verzweigt wohnen:

polnischer Name kaschubischer Name deutscher Name (bis 1920 und 1939-45)
Bączek Bonschek (1942-45 Eckertswalde)
Barka Barken
Bolesławowo Neugut (1905-45 Modrowshorst)
Bożepole Królewskie Königlich Boschpol (1942-45 Gottfelde)
Czarnocin Czarnotschin (1874-1945 Schwarzhof)
Demlin Demlënò Demlin
Godziszewo Gòdzëszewò Gardschau
Jaroszewy Jaroszewò Jarischau (1942-45 Eberhardsdorf)
Jastrzębie Skarszewskie Jastrzembie
Junkrowy Junkròwë Jungfernberg
Kamierowo Kamerau
Kamierowskie Piece Kamerauofen
Koźmin Koschmin
Krawusin Krebsberg
Malary Môlôrë Mallar (1942-45 Möllershof)
Marianka
Mirowo Duże Groß Mierau
Mirowo Małe Klein Mierau
Nowe Gołębiewko Neu Golmkau
Nowy Wiec Neu Fietz
Nygut
Obozin Locken (1942-45 Thomaswalde)
Pogódki Pogutken
Probostwo Probstei
Przerębska Huta Englershütte
Rusia
Skarszewy Skarszewò Schöneck
Szczodrowo Czadrau (186?-1945 Schadrau)
Szczodrowski Młyn Schadrau Mühle
Trzcianka Rohrteich
Wałachowo Wallachowo
Więckowy Wiãckòwë Wenzkau
Wilcze Góry
Wilki
Wolny Dwór Freihof
Zamkowa Góra Zómkòwô Góra
Zapowiednik Zapowiednik

Weblinks

Quelle:
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