Die Reihe der Skulptur-Biennalen Münsterland geht auf eine gemeinsame Initiative der vier münsterländer Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf zurück. Diese Biennalen sollten jeweils landschaftliche, architektonische oder geschichtliche Besonderheiten mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst thematisieren. Der Kreis Borken war 2005 Ausrichter und Standort der "Skulptur-Biennale Münsterland". Die Biennale hatte das Thema "Latente Historie".
Es waren folgende Künstler an der "Skulptur-Biennale Münsterland - Kreis Borken 2005" beteiligt:
Die für die "Skulptur Biennale Münsterland 2005" im Kreis Borken realisierten Kunstwerke reichten von Installationen über integrierte Skulptur-Medien-Projekte und reorganisierenden Landschaftsarbeiten bis zu Arbeiten mit umfangreichem konzeptionellem Hintergrund. Teilweise blieben die Installationen auch nach Ende Veranstaltung an ihren Standorten, wie beispielsweise das Objekt "Die solide Wirklichkeit des Bedingten" von Ulrich Genth & Heike Mutter in Vreden.
Hierbei handelt es sich um einen hölzernen Hubschrauber, dessen Rotorblätter von der Wassermühle des nahegelegenen Hamaland-Museums angetrieben werden können und so laut Künstleraussage Assoziationen an Filme wie beispielsweise Apocalypse Now oder James Bond wecken.