| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel: | Sodom und Gomorrha |
| Originaltitel: | Sodom and Gomorrah |
| Produktionsland: | USA, Italien, Frankreich, Marokko |
| Erscheinungsjahr: | 1962 |
| Länge (PAL-DVD): | 155 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Robert Aldrich |
| Drehbuch: | Giorgio Prosperi, Hugo Butler |
| Produktion: | Goffredo Lombardo |
| Musik: | Miklós Rózsa |
| Kamera: | Alfio Contini, Silvano Ippoliti, Cyril J. Knowles, Mario Montuori |
| Schnitt: | Mario Serandrei, Peter Tanner |
| Besetzung | |
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Der Monumentalfilm Sodom und Gomorrha erzählt in Form einer fiktiv-biblischen Geschichte vom Untergang der berühmtesten biblischen Städte Sodom und Gomorrha.
Das Hauptaugenmerk setzt die Geschichte allerdings auf Sodom und ihre machthungrige Königin Bera.
Sie und ihr Bruder Astaroth, mit dem sie auch eine inzestiöse Liebesbeziehung führt, konkurrieren sich gegenseitig, da beide nach der Königswürde trachten.
Ein idealer Zeitpunkt um ihre Führerqualitäten zu demonstrieren, scheint gekommen, als ein Stamm Hebräer in die fruchtbaren Ebenen um Sodom zieht. Ihr Anführer ist Lot, der Neffe Abrahams. Bera und Astaroth verlangen unabhängig voneinander hohe Steuern und pressen das kleine Volk systematisch aus. Auch wird zu diesem Zweck die Sklavin Ildith zu Lot geschickt, um den Stamm auszukundschaften. Doch Ildith und Lot verlieben sich.
Ildith kann erreichen, dass Lot in die Stadt zieht. Hier verfällt die Stadt zusehends, bis Gott beschließt, sie zu vernichten. Knapp kann Lots Stamm dem Inferno entkommen, doch Ildith wird getötet, als sie, entgegen den Anordnungen Gottes auf die sterbende Stadt zurückblickt.
Der in Marokko und Rom inszenierte Monumentalfilm versteht es zwar, die biblische Geschichte nachzuerzählen, durch die Fiktionen allerdings, die vorkommen, hätte das Drama in jedem anderen Teil der antiken Welt spielen können.
Auch begeht das Autorenteam einen großen biblisch-historischen Fehler, und nennt Gott stets Jehova. Dieser Name Gottes wird erst aber durch Moses publik, der knapp 300 Jahre nach Abraham und Lot gelebt hat. Diese waren Hebräer und noch keine Juden.
Großartig und packend ist allerdings das Finale, in dem die Stadt Sodom, natürlich mit Hilfe von Special-Effects und Miniaturen, untergeht.
Sodom und Gomorrha ist auch einer der wenigen Monumentalfilme, der mit keinem Filmpreis, speziell dem Oscar ausgezeichnet, und auch nicht nominiert war.