| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kirchberg | |
| Koordinaten: | 49° 56′ N, 7° 18′ O | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,42 km² | |
| Einwohner: | 3399 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 361 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55487 | |
| Vorwahl: | 06543 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 145 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Im Grethenacker 13 55487 Sohren |
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| Ortsbürgermeister: | Klaus Gewehr (SPD) | |
Sohren ist der zweitgrößte Ort der Verbandsgemeinde Kirchberg im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Die Ortsgemeinde Sohren liegt zentral im Hunsrück und genau im Zentrum des Landes Rheinland-Pfalz. Nördlich von Sohren verläuft die Bundesstrasse B 50, 2 km nordwestlich liegt der Flughafen Hahn. 8 km südwestlich beginnt der Idarwald. Durch den Ort fließt der Grundbach, der später in den Sohrbach einen Nebenbach des Kyrbachs, übergeht.
Sohren wird 372 n. Chr. durch den Römer Ausonius zum ersten Male in seinem Reisegedicht erwähnt. Die urkundliche Ersterwähnung stammt aus dem Jahre 846 als die Sororo marca (Gemarkung Sohren) vom Nahegaugraf Adilbert dem Kloster St. Alban in Mainz geschenkt wurde.
Das Reichsgut Sohren, mit den Ortschaften Hahn, Bärenbach, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Niedersohren, Niederweiler, Wahlenau und den heute nicht mehr existierenden Dörfern Litzelsohren, Vockenrode und Niederhoven, wird 1301 mit Erlaubnis von König Albrecht I. dem Grafen Eberhard von Sponheim und seiner Gemahlin Elisabeth übertragen. Mit dieser Übertragung endete die Geschichte des Königsgutes Sohren als selbstständige Einheit.
König Friedrich III. belehnte 1442 den Markgrafen von Baden Jakob und den Grafen von Veldenz als Erben der Grafschaft Sponheim. Nach dem Tode des Markgrafen Jakob I. von Baden belehnte Kaiser Friedrich III. 1455 dessen Nachfolger, den Markgrafen Karl und Pfalzgraf Friedrich von Veldenz, mit dem Sohrener Besitz.
Der Grenzverlauf der Pflege Sohren wird 1476 genau beschrieben. Die Sohrener Pflege umfasst die Germarkungen von Sohren, Niedersohren, Niederweiler, Wahlenau, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Bärenbach und Hahn. Ein Gerichtssiegel aus dem Jahre 1599 bestätigt, dass Sohren im 15. Jahrhundert ein eigenes Gericht hatte. Es war mit einem Schultheißen und sieben Schöffen besetzt.
Der Sponheimer Hof, ehemaliger Königshof Sohren aus der karolingischen Zeit, wird 1607 Renoviert. Ein Staatsvertrag zwischen Kurpfalz und Baden wird 1707 unterzeichnet, bezüglich der Teilung der vorderen Grafschaft Sponheim. Die Pflege Sohren ist jetzt ein Teil des Oberamtes Kirchberg.
Durch den Frieden von Campo Formio, 1797, fällt das linke Rheinufer an Frankreich. Sohren wird Mittelpunkt einer Mairie mit den Orten Altlay, Bärenbach, Belg, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Niedersohren, Niederweiler und Wahlenau (2.407 Einwohner). Nach Ende der Franzosenzeit fällt der Raum Sohren 1816 zum Landkreis Zell. Sohren wird Amtsbürgermeisterei mit 18 Ortschaften.
Der Bau der Hunsrückquerbahn Simmern-Sohren-Morbach wird 1902 fertiggestellt. Die zentrale Wasserversorgung wird 1912 eingeführt und 1920 erhält Sohren eine elektrische Stromversorgung.
Im Jahre 1951 wird mit dem Bau des Natoflugplatzes Hahn, dem heutigen Flughafen Frankfurt-Hahn, im Norden des Ortes begonnen. Seit 1969 gibt es die Hauptschule, das Hallenschwimmbad und das Sportstadion werden 1974 eröffnet. Neun Jahre später, 1983 ist die Eröffnung der Bürgerhalle.
Der Ort liegt etwa zwei Straßenkilometer vom einzigen rheinland-pfälzischen internationalen Verkehrsflughafen Frankfurt-Hahn entfernt. Zu erreichen ist Sohren aus dem Osten über die Autobahn A 61 und die Bundesstraße 50, aus dem Westen über die Hunsrückhöhenstraße B 327.
In Sohren gibt es zwei Schulen, eine Grundschule mit etwa 400 Schüler/innen und eine Regionale Schule. Die Regionale Schule Sohren-Büchenbeuren verfügt über eine Außenstelle in Rhaunen (Landkreis Birkenfeld).
Vorlage:Navigationsleiste Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Kirchberg
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