| Subdistrikt Soibada | |
| Hauptstadt | Soibada |
| Einwohnerzahl (2004)[1] | 2.692 |
| Sucos | Einwohner |
| Fatumakerek | 694 |
| Leohat | 661 |
| Manlala | 412 |
| Maunfahe | 445 |
| Samoro | 480 |
| Übersichtskarte | |
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Soibada (Saibada, Soilaoa) ist der Hauptort des gleichnamigen osttimoresischen Subdistrikts im Distrikt Manatuto. Er liegt im Landesinneren Timors, etwa 52 km in Luftlinie südöstlich von der Landeshauptstadt Dili und etwa 40 km südlich der Distriktshauptstadt Manatuto. Eine verhältnismäßig gut ausgebauten Straße führt nach Manatuto. Weiter nach Süden geht eine Piste nur noch wenige Kilometer weiter bis Manehat. Soibada liegt auf einer Meereshöhe von 613 m.
In Soibada gibt es unter anderem ein Waisenhaus und einen Markt. Der Freiheitskämpfer und Dichter der Nationalhymne Francisco Borja da Costa und der jetzige Staatspräsident José Ramos-Horta gingen hier auf die älteste Missionsschule Osttimors. Die Schule wurde 1898 von Jesuiten gegründet.
Soibada wurde direkt nach der indonesischen Invasion 1975 zum Hauptquartier der FRETILIN. Auf deren Kongress wurde hier im Mai 1976 der bisherige Premierminister Osttimors Nicolau dos Reis Lobato offiziell zum militärischen Kommandanten erhoben.
Im Subdistrikt Soibada leben 2.692 Menschen (2004). Die größte Sprachgruppe bilden die Sprecher des Tetum Terik (hier auch Soibada Tetun genannt), eines Dialekts der Amtssprache Tetum.
Der Subdistrikt teilt sich in fünf Sucos: Fatumakerek (Fatumacerec), Leohat (Leo Hat), Manlala, Maunfahe (Maunfahi) und Samoro.