| Soissons | ||
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| Staat | Frankreich | |
| Region | Picardie | |
| Département | Aisne | |
| Arrondissement | Soissons | |
| Kanton | Hauptort von 2 Kantonen | |
| Geographische Lage | 49° 22′ N 03° 19′ O | |
| Höhe | 55 m (38 m–130 m) |
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| Fläche | 13.32 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(1999) 29.489 Einwohner 2391 Einw./km² |
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| Postleitzahl | 02200 | |
| INSEE-Code | 02722 | |
| Website | www.ville-soissons.fr | |
Soissons [swaˈsɔ̃] ist eine Stadt in der Picardie im Norden von Frankreich. Sie war bereits zu Zeiten der römischen Besetzung als Augusta Suessionum bekannt. Sie war zwischen 486 und 497 Hauptstadt des Frankenreichs. Heute ist die Stadt noch immer Bischofssitz.
Inhaltsverzeichnis |
Soissons liegt am Südufer der Aisne zwischen den Städten Laon im Nordosten, Compiègne im Westen, Paris im Südwesten und Reims im Osten.
In der Antike siedelten der keltische Stamm der Suessionen im Gebiet um Soissons. Soissons war der Hauptort dieses belgischen Stammes, der schließlich im Jahr 57 v. Chr. von Gaius Iulius Caesar unterworfen wurde. Die Stadt wurde von den Römern Augusta Suessionum genannt. Durch den Sieg Chlodwigs über Syagrius im Jahr 486 n. Chr. in der Schlacht von Soissons wurde die Stadt merowingischer Königssitz. Nach der Legalisierung der fränkischen Reichsgründung Chlodwigs I. durch Kaiser Anastasios I. im Jahre 497 verlegte Chlodwig die Hauptstadt nach Paris.
1414 führte der Widerstand Soissons gegen König Karl VI. zur vollständigen Zerstörung der Stadt im Hundertjährigen Krieg.
Während der Hugenottenkriege wurde Soissons in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ständig belagert.
Soissons erlitt bereits im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 starke Schäden.
Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) wurde die Stadt zweimal von deutschen Truppen besetzt und durch Artilleriefeuer von beiden Seiten zu drei Vierteln zerstört. Die Türme der Abtei und der Kathedrale blieben aber unversehrt.
Grafschaft Soissons, Reich von Soissons
Die gotische Kathedrale Saint-Gervais et Saint-Protais von Soissons wurde ab 1180 errichtet. Die Fassade stammt aus der Zeit um 1400. Die Vollendung des Nordturms ist durch den Hundertjährigen Krieg verhindert worden. Das Radfenster in der Mitte ist sehr viel später eingesetzt worden. Der plastische Schmuck der Portalzonen ist bereits 1567 den Zerstörungszügen der Hugenotten zum Opfer gefallen. Später hat vor allen Dingen der Erste Weltkrieg starke Schäden hinterlassen.
Die 1076 gegründete ehemalige Abtei überragt die Stadt mit den noch erhaltenen und weithin sichtbaren Westtürmen. Die gotische Architektur stammt aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. 1359 wurde das Kloster im Hunderjährigen Krieg befestigt. Am Ende des 18. Jahrhunderts und nach der französischen Revolution zerfiel die Anlage. Das Gelände diente fortan als Steinbruch und Kaserne. Heute befindet sich in einem ehemaligen Kasernengebäude ein Museum
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