Sojus 7

Missionsemblem
Emblem der Sojus-7-Mission
Missionsdaten
Mission: Sojus 7
NSSDC ID: 1969-086A
Raumschiff: Sojus 7K-OK (P) (GRAU-Index 11F615)
Seriennummer 15
Masse: 6.570 kg
Trägerrakete: Sojus (GRAU-Index 11A511)
Rufzeichen: Буран („Buran“)
Besatzung: 3
Start: 12. Oktober 1969, 10:44:42 UTC
Startplatz: Baikonur LC1
Raumstation: Sojus 8
Landung: 17. Oktober 1969, 09:25:05 UTC
Landeplatz: 155 km NW von Karaganda
Flugdauer: 4d 22h 40m 23s
Erdumkreisungen: 80
Umlaufzeit: 88,8 min
Bahnneigung: 51,6°
Apogäum: 223 km
Perigäum: 210 km
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Sojus 6 Sojus 8

Sojus 7 ist die Missionsbezeichnung für den Flug eines sowjetischen Sojus-Raumschiffs. Es war der 15. Flug im sowjetischen Sojusprogramm.

Inhaltsverzeichnis

Besatzung

Gorbatko stammte aus der ersten Kosmonautengruppe der Sowjetunion, Filiptschenko aus der zweiten Gruppe von Piloten. Dies war das erste Mal, dass sich ein Mitglied der ersten Gruppe einem Kommandanten unterordnen musste, der später ausgewählt worden war. Wolkow war erst 1968 zum Kosmonautenkorps gestoßen. Im Gegensatz zu den übrigen Kosmonauten von Sojus 6, 7 und 8 war er zuvor keiner Ersatzmannschaft zugeteilt gewesen.

Ersatzmannschaft

Missionsüberblick

Sojus 7 war Teil einer Verbundmission mit Sojus 6 und Sojus 8. Alle drei sowjetischen Raumschiffe waren zusammen im Weltraum mit insgesamt sieben Kosmonauten an Bord. Dieses Raumschiff sollte an Sojus 8 ankoppeln und dabei den aktiven Part übernehmen. Sojus 6 sollte das Dockingmanöver der beiden Raumschiffe fotografieren, doch die Rendezvoussysteme aller drei Raumschiffe hatten Probleme.

Sowjetische Quellen behaupteten später, das eine Kopplung nicht geplant gewesen war, doch das ist höchst unwahrscheinlich, da alle Raumschiffe mit Kopplungsadaptern ausgerüstet waren und die Besatzung der Sojus 8 aus mit Kopplungsmanövern erfahrenen Kosmonauten bestand. Es war das letzte Mal, dass die Mondlandeausrüstung getestet wurde und es scheint, dass der Misserfolg mit zur Einstellung des Programms beitrug.

Das Funkrufzeichen „Buran“ (Schneesturm) der Mission wurde später als Name der sowjetischen Raumfähre benutzt. Der Name scheint von einer Angriffseinheit im sowjetischen Militärtraining zu kommen.

Gruppenbild

Die Besatzungen des Dreifachflugs: Vorne von links: Kubassow, Schonin, Schatalow und Jelissejew. Hinten von links Gorbatko, Filiptschenko und Wolkow.
Die Besatzungen des Dreifachflugs: Vorne von links: Kubassow, Schonin, Schatalow und Jelissejew. Hinten von links Gorbatko, Filiptschenko und Wolkow.

Siehe auch

Weblinks

Quelle:
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