Ein Solarium (v. a. in Deutschland oft auch Sonnenbank genannt) ist eine technische Einrichtung zur Bestrahlung des Körpers mit UV-Licht. In der Regel wird damit eine Bräunung der Haut aus kosmetischen Gründen bezweckt; Solarien werden aber auch in der Medizin zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt.
Die Weltgesundheitsorganisation rät von der Benutzung von Solarien zur rein kosmetischen Bräunung der Haut ab, da UV-Strahlen die Haut schädigen können und z. B. das Risiko von Hautkrebs erhöhen.
Das lateinische Wort solarium existierte schon in der Antike. Es leitet sich von sol („Sonne“) ab und bezeichnete ursprünglich eine Terrasse oder ein Flachdach. Das Wort war zum ersten Mal in althochdeutscher Zeit entlehnt und lebt heute noch als Söller weiter.
In verschieden starken Solarien können unterschiedliche Bräunungsergebnisse erzielt werden. Dies liegt zum einen an unterschiedlich starken UV-Röhren und zum anderen an den unterschiedlichen Verhältnissen zwischen den UVA- und UVB-Anteilen der UV-Strahlung. Während der UVA-Anteil hauptsächlich eine oberflächliche Bräune erzeugt, die sehr schnell auftritt und intensiv ist aber dafür auch schneller verblässt, ist die UVB-Strahlung vor allem für längere Bräunungsergebnisse verantwortlich. Der Nachteil der UVB-Strahlung ist, dass die Bräune erst 1-2 Tage nach dem Solariumbesuch sichtbar wird. Es ist also je nach dem gewünschten Bräunungsziel die entsprechende Sonnenbank zu wählen. Eine Bank mit hohen UVA-Anteilen für eine sofortige Bräune (z. B. für einen kurzfristigen besonderen Anlass) oder eine Bank mit hohen UVB-Anteilen für eine längeranhaltende Bräune.