Something to Remember

Something to Remember
Veröffentlichung
Label
  • Sire / Warner Brothers Records
Format(e) CD, LP, MC
Genre(s) Pop
Anzahl der Titel 11
Laufzeit

71 min 08 s

Produktion
  • Nellee Hooper, Madonna, Patrick Leonard, Babyface, David Foster, John "Jellybean" Benitez, Shep Pettibone, Nile Rodgers
Studio(s)

Verschiedene

Chronik
Bedtime Stories
(1994)
Something to Remember Evita (Soundtrack)
(1996)

Something to Remember ist der Titel der ersten Balladen-Compilation von Madonna aus dem Jahr 1995. Insgesamt ist es ihre elfte Albumveröffentlichung. Benannt ist das Album nach dem gleichnamigen enthaltenen Song.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Nachdem Madonna als Hauptrolle in der Musicalverfilmung „Evita“ von Andrew Lloyd Webber verpflichtet wurde, sollten Fans wie Kritiker auf diese neue Rolle vorbereitet werden: Es galt das Image der skandalumwitterten Domina loszuwerden, das sie mit den Alben Erotica und Bedtime Stories aufgebaut hatte. Die Balladensammlung Something to Remember vereint erfolgreiche Singles wie „Crazy for You“, „Live to Tell“ und „Rain“ mit Songs, die zuvor nicht auf Madonna-Alben erhältlich waren, wie „This Used to Be My Playground“ und „I'll Remember“. Außerdem finden sich auch Songs darauf, die niemals als Singles veröffentlicht wurden („Something To Remember“ von I'm Breathless und „Forbidden Love“ von Bedtime Stories).

Der erste neue Song „I Want You“, eine Coverversion des Marvin-Gaye-Klassikers wurde erstmals auf dem Soundtrack Inner City Blues veröffentlicht und auch ein Video wurde dazu gedreht. Allerdings stieß der Song bei den US-Radiostationen auf Ablehnung: Orchestrale Version, als auch der Remix von Massive Attack passten dort nicht in das Radiokonzept. Letztlich verhinderten aber Rechtsstreitigkeiten eine Singleveröffentlichung ganz.

Der unerwartete Radioerfolg von „Take a Bow“ in den USA inspirierte die Videofortsetzung des neu geschriebenen Songs „You'll See“, der sich weltweit hoch in den Charts platzieren konnte und vorab veröffentlicht wurde. Für den lateinamerikanischen Markt wurde die spanisch gesungene Version „Veras“ aufgenommen, zu der auch eine eigene Videoversion produziert wurde. Der dritte neue Song „One More Chance“, ein unspektakulärer Akustiksong, wurde nur in Europa veröffentlicht, fand aber keine Beachtung. Als letzte Single wurde der Song „Love Don't Live Here Anymore“ von 1984 wiederveröffentlicht - in einer leicht überarbeiteten Version. Auch diese, promotet durch ein schlichtes Video, war wenig erfolgreich. Die bereits fertig produzierten Danceremixe wurden nicht mehr offiziell veröffentlicht und fanden sich nur auf den Promosingles und später auf Bootlegs. Auch eine Neuveröffentlichung von „Crazy for You“ kam nicht mehr zustande: Die fertiggestellten Danceremixe von Tony Moran tauchten erst Ende der 1990er in Internettauschbörsen auf.

Insgesamt gefiel die Compilation dem Publikum. Das Album verkaufte sich mit über acht Millionen Exemplaren äußerst gut und der erwünschte Imagewandel, unterstützt durch eine klassische Werbekampagne von Versace war geglückt: Nach den kommerziell wenig erfolgreichen Sexexzessen der vergangenen Jahre war das Publikum auf ihre Rolle der Evita vorbereitet - und Madonnas Musik stand wieder im Vordergrund.

Titelliste

  1. I Want You – 6:23
  2. I'll Remember – 4:23
  3. Take A Bow – 5:21
  4. You'll See – 4:41
  5. Crazy For You – 4:05
  6. This Used To Be My Playground – 5:10
  7. Live To Tell – 5:52
  8. Love Don't Live Here Anymore (Remix) – 4:54
  9. Something To Remember – 5:04
  10. Forbidden Love – 4:09
  11. One More Chance – 4:28
  12. Rain – 5:29
  13. Oh Father – 4:59
  14. I Want You (Orchestral) – 6:04
  • La Isla Bonita (Bonustrack in Japan und Australien) – 5:18
  • Veras (Bonustrack im lateinamerikanischen Raum) – 6:06

Chartverlauf

Album

Die höchsten Chartplatzierungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Kanada, Australien, Großbritannien und den USA, sowie weltweite Verkäufe.

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
 DE    CH    AT    FR    CA    AU    GB    US  
1995 Something to Remember 2 7 1 3 4 1 3 6 Erstveröffentlichung: 7. November 1995
Verkäufe weltweit: 8 Mill.

Singles

Die höchsten Chartplatzierungen in Deutschland (DE), der Schweiz (CH), Österreich (AT), Frankreich (FR), Italien (IT), Schweden (SW), Spanien (SP), Großbritannien (GB), Kanada (CA), Australien (AU), Japan (JP), USA Billboard Hot Dance Music/Club Play (US Dance), Billboard Singles Sales (US Sales), Billboard Hot 100 (US Hot 100) und den Eurochart Hot 100 Singles (EU), sowie weltweite Verkäufe und Regisseure der Videos.

Jahr Titel Chart-Positionen Verkäufe
weltweit
Anmerkung
 DE    CH    AT    FR    IT    SW    SP    GB    CA    AU    JP   US
Hot100
US
Sales
US
Dance
 EU  
1995 You'll See
„Something to Remember“
15 8 5 24 3 6 1 5 17 9 1 6 6 / 8 1,55 Mio. Erstveröffentl. 9. Dezember 1995
Video: Michael Haussman
1995 Oh Father (Wiederveröffentlichung)
„Something to Remember“
/ n.v. n.v. 26 6 n.v. n.v. n.v. 16 n.v. n.v. n.v. n.v. n.v. 62 1 Erstveröffentl. 21. Dezember 1995
Video: David Fincher
1996 One More Chance
„Something to Remember“
/ n.v. n.v. / 2 39 24 11 n.v. 35 n.v. n.v. n.v. n.v. 50 1 Erstveröffentl. 7. März 1996
Kein Video
1996 Love Don't Live Here Anymore (Remix)
„Something to Remember“
/ n.v. n.v. 48 n.v. n.v. n.v. n.v. 31 27 n.v. 78 / 16 / 0,4 Mio. Erstveröffentl. 20. April 1996
Video: Jean-Baptiste Mondino
  • 1 geringe Verkäufe
  • „Oh Father“, „One More Chance“ und „Love Don't Live Here Anymore (Remix)“ wurden in geringer Auflage in Deutschland veröffentlicht, konnten sich allerdings nicht in den Charts platzieren.

Siehe auch


Quelle:
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