| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Eibelstadt | |
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 10° 2′ O | |
| Höhe: | 181 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,22 km² | |
| Einwohner: | 1660 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 230 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97286 (alt: 8701) | |
| Vorwahl: | 09333 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 187 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 15 97286 Sommerhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Fritz Steinmann | |
Sommerhausen ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Sommerhausen liegt am rechten Ufer des Mains. Neben dem Weinbau spielen Tourismus und Kunstszene eine große Rolle. Direkt gegenüber Sommerhausen, auf dem Westufer des Mains, liegt der Ort Winterhausen. Die tatsächliche etymologische Herkunft der beiden Ortsnamen ist nicht geklärt.
Sommerhausen ist schon seit dem Mittelalter eine bedeutendere Gemeinde am Main. Sie unterstand nicht dem Fürstbischof von Würzburg; die Einwohner bekannten sich zur Reformation, so dass Sommerhausen heute eine protestantische Enklave im vorwiegend katholischen Mainfranken darstellt.
Als Teil der durch Bayern mediatisierten Herrschaft Speckfeld der Erben der Grafen von Limpurg (Grafen Pückler und Rechtern) kam Sommerhausen 1810 bei Gebietsbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es 1814 an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Der Ort ist, lieblich eingebettet im Tal des Mains unter Weinbergen, schon seit Jahrzehnten das Aushängeschild der fränkischen Romantik. Die mittelalterliche Stadtmauer hat sich bis heute erhalten, genauso wie fast alle Gebäude im Ortszentrum in den engen, verwinkelten Gassen, auf mehrere hundert Jahre Geschichte zurückblicken. Das Rathaus stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Der Marktgemeinderat von Sommerhausen hat 13 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister Fritz Steinmann.
| SPD | CSU | FWG | Junge Liste | Gesamt | |
| 2004 | 4 | 4 | 4 | 1 | 13 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
In den fünfziger Jahren wurden hier mehrere Heimatfilme gedreht. 1950 richtete die Künstlerfamilie Malipiero in einem Turm über einem alten Stadttor das Torturmtheater ein, mit nur 50 Sitzplätzen und einer winzigen Bühne, wo Dieter Nuhr seinen ersten Auftritt als Kabarettist hatte. In den siebziger Jahren übernahm Veit Relin das Zimmertheater.
In der Folge zog es immer mehr Künstler nach Sommerhausen, die in die uralten Häuser direkt an der Stadtmauer einzogen. Heute hat diese kleine Stadt alleine drei Theater, mehrere Galerien und neben vielen ursprünglichen Weinstuben auch einige Luxusrestaurants und gehobene Hotels.
Der Sommerhäuser Weihnachtsmarkt ist etwas Besonderes: Ganz Sommerhausen wird zum Weihnachtsmarkt. Er erstreckt sich praktisch über den ganzen alten Ortskern und bezieht auch die Kirche, Galerien, Weinläden etc. mit ein.
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