Sonnenblumenöl ist ein aus den Samen der Sonnenblume gewonnenes Pflanzenöl, das hauptsächlich in der Ernährung verwendet wird, da es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Es ist eine klare, helle, goldgelbe Flüssigkeit und hat einen milden Geschmack. Besonders wertvoll für die Ernährung ist es, wenn es kaltgepresst hergestellt wird. Bei dieser schonenden Methode darf das Öl sich nicht über 30°C erhitzen, wodurch viele Vitamine und Fettsäuren in ihrer bioaktiven Form erhalten bleiben und direkt vom Organismus verwendet (resorbiert) werden können. Verwendung findet es in Salaten und ungekochten Gerichten, Dressing und Saucen, beim schonenden Dünsten von Gemüse sowie beim Frittieren.
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Sonnenblumenöl soll kühl (< 20°C), trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Die Haltbarkeit liegt bei max. 12 Monaten nach der Produktion.
| Fettsäuren in Sonnenblumenöl | ||
|---|---|---|
| Kurzbezeichnung | Name | Anteil in % |
| C16:0 | Palmitinsäure | 5-7 |
| C16:1 | Palmitoleinsäure | < 0,4 |
| C18:0 | Stearinsäure | 4-6 |
| C18:1 | Ölsäure | 15-25 |
| C18:2 | Linolsäure | 62-70 |
| C18:3 | Linolensäure | < 0,2 |
| C20:0 | Arachinsäure | < 1,0 |
| C20:1 | Gadolensäure | < 1,0 |
| C22:0 | Behensäure | < 1,0 |
Die Werte unterliegen den natürlichen Schwankungen. Ähnlich wie beim Distelöl ist Linolsäure mit ca. 63 % ein Hauptbestandteil der ungesättigten Fettsäuren.
Kaltgepresstes Sonnenblumenöl soll beim Ölziehen schädliche Stoffe im Mund binden. Auf Grund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und deren entzündungshemmender Wirkung empfehlen Mediziner die Einnahme von Sonnenblumenöl bei entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Multipler Sklerose.