Das Sonnhof-Projekt von Leberecht Migge startete 1920, als der Landschaftsarchitekt ein Landhaus in Worpswede erstand. Dort versorgte er seine zehnköpfige Familie ausschließlich mit einem Hektar Land, um den Nachweis zu bringen, dass jedermann sich selbst versorgen kann. Gleichzeitig wollte er beweisen, dass man jeden Boden fruchtbar machen kann. Bereits 1918 war für Leberech Migge eine "Technisierung des deutschen Bodens" notwendig, was er im Grünen Manifest ausführte.