| Wappen | Karte | |
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| fehlt noch |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Amstetten (AM) | |
| Fläche: | 18,41 km² | |
| Koordinaten: | 47° 58' N, 14° 45' O | |
| Höhe: | 340 m ü. A. | |
| Einwohner: | 4059 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 220 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 3333 | |
| Vorwahl: | 07448 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 05 33 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktgemeinde Sonntagberg Waidhofner Straße 20 3332 Rosenau am Sonntagberg |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Johann Eblinger | |
| Gemeinderat: (2005) (25 Mitglieder) |
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Sonntagberg ist eine Marktgemeinde im Bezirk Amstetten in Niederösterreich und ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort.
Inhaltsverzeichnis |
Sonntagberg liegt im Mostviertel in Niederösterreich. 29,11 Prozent der Fläche der Marktgemeinde sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind: Hilm, Gleiß, Rosenau am Sonntagberg, Bruckbach und Böhlerwerk
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 4.278 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 4.288 Einwohner, 1981 4.419 und im Jahr 1971 4.696 Einwohner.
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Hannes Eblinger . Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 25 Sitzen folgende Mandatsverteilung: SPÖ 16, ÖVP 9, andere keine Sitze.
Im Jahr 2001 gab es 115 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten und 84 land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999. Nach der Volkszählung 2001 betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort 1749. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,65 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es 28 Arbeitslose im Ort.
Von besonderer Bedeutung für die Umgebung ist die auf dem 704 Meter hohen Sonntagberg gelegene weithin sichtbare barocke Wallfahrtskirche. Abt Benedikt I von Seitenstetten ließ im Jahre 1440 neben dem sogenannten Zeichenstein, den die christliche Legende mit wundertätigen Kräften in Verbindung bringt, eine Kapelle, die dem Erlöser (Salvator) geweiht war, im gotischen Stile erbauen. Einige Jahre später - um 1448 - erfolgte der Anbau einer Dreifaltigkeitskapelle. 1490 entstand hier eine spätgotische Kirche. In den Jahren 1706-1732 wurde von Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast das heutige Gotteshaus erbaut. Hochaltar (1755) und Kanzel (1757) stammen von Melchior Hefele, die Altarplastiken (1752-56) von Jakob Schletterer und die Deckenfresken von Daniel Gran (1738-43). Die Kirche ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht, ebenso die an die Errettung vor den Türken erinnernde Türkenbrunnenkapelle.
Das hier verehrte Gnadenbild aus dem Jahr 1614, der sogenannte Sonntagberger Gnadenstuhl, geht auf mittelalterliche Vorbilder zurück. Eine sehr bekannte Darstellung dieser Art stammt von Albrecht Dürer. Ab dem 17. Jahrhundert war der Sonntagberg eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Österreichs, was dazu führte, dass die Darstellung des Gnadenstuhles weit verbreitet wurde und vor allem in Niederösterreich zu den häufigsten und bekanntesten Dreifaltigkeitsdarstellungen gehört. Eine Spezialität dieser Wallfahrt sind die Sonntagberger Fraisensteine (ovale Tafeln aus gebranntem Ton, versehen mit einer reliefartigen Darstellung des Gnadenstuhles), die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ausgegeben wurden und als heilkräftig galten.
Im Jahre 1964 wurde der Kirche von Papst Paul VI. der Titel einer päpstlichen Basilica minor verliehen.
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