| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Oberallgäu | |
| Koordinaten: | 47° 31′ N, 10° 17′ O | |
| Höhe: | 750–1100 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,62 km² | |
| Einwohner: | 20.982 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 450 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87527 | |
| Vorwahl: | 08321 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 80 139 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Stadt Sonthofen Rathausplatz 1 87527 Sonthofen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hubert Buhl | |
Sonthofen ist die Kreisstadt des schwäbischen Landkreises Oberallgäu.
Inhaltsverzeichnis |
Sonthofen liegt ca. 750-1100 m über NN am Alpennordrand an den Ufern der Iller und Ostrach, etwa 70 km vom Bodensee und 150 km von München entfernt. Sie gilt als südlichste Stadt Deutschlands. Der Grünten ist der „Hausberg“ Sonthofens. Er wird auch „Wächter des Allgäu“ genannt.
Neben dem eigentlichen Stadtgebiet gehört zur Stadt Sonthofen noch der 1976 eingemeindete, zwei Kilometer südlich gelegene Ortsteil Altstädten mit Hinang, Beilenberg, Hochweiler sowie die inzwischen mit der Stadt zusammen gewachsenen Orte Binswangen und Berghofen. Weiterhin zur Stadt gehören Winkel, Tiefenbach, Walten, Staig, Unterried, Breiten, Unterried, Imberg, Hofen, Margarethen und Rieden.
Sonthofen war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Sonthofen besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Die Ordensburg, die Adolf Hitler im Jahre 1935 in Sonthofen erbauen ließ, ist im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört worden. Sie wird als Generaloberst-Beck-Kaserne von der Bundeswehr genutzt, die hier u.a. die Schule für Feldjäger und Stabsdienst stationiert hat.
Sonthofen wurde im Zweiten Weltkrieg zweimal bombardiert. Das erste Mal am 22. Februar 1945; dabei wurden das Käslager, die Spitalkirche und die Genossenschaftsbank getroffen. Der zweite Angriff erfolgte am 29. April 1945; dabei wurde die katholische Pfarrkirche St. Michael getroffen.
Am 18. August 1963 wurde Sonthofen die Bezeichnung „Stadt“ verliehen.
Sonthofen war Alpenstadt des Jahres 2005.
Von überregionaler Bedeutung ist die Milchwirtschaft und der Tourismus. Bedeutende Arbeitgeber sind außerdem die Bundeswehr sowie verschiedene mittelständische, hauptsächlich Metall verarbeitende Industrieunternehmen:
Bis Anfang der 1990er-Jahre war auch die Textilindustrie (Firma Ergee) von Bedeutung.
Der Bahnhof Sonthofen liegt an der Bahnstrecke KBS 975 Ulm Hbf – Kempten (Allgäu) Hbf – Oberstdorf Bf.
Folgende Linien halten in Sonthofen:
| Typ | Relation | Häufigkeit | bedient durch Baureihe |
|---|---|---|---|
| RE | Ulm-Kempten-Oberstdorf | Zweistundentakt | 218 und 612 |
| RB | Immenstadt-Oberstdorf | Stundentakt | 612, 628 und 642 |
| RB | Kempten-Oberstdorf | einzelne Züge | 218, 612, 628 und 642 |
| IC | Hamburg-Oberstdorf | 1 Zugpaar/Tag | 218 |
| IC | Dortmund-Oberstdorf | 1 Zugpaar/Tag | 218 |
| „Alex“ | München-Oberstdorf | Zweistundentakt |
Der Allgäu-Expreß (kurz „Alex“) verkehrt als Privatbahnlinie der Länderbahn und SBB GmbH mit umgebauten Reichsbahnwagen.
| Commons: Category:Sonthofen – Bilder, Videos und Audiodateien |
Altusried | Bad Hindelang | Balderschwang | Betzigau | Blaichach | Bolsterlang | Buchenberg | Burgberg i.Allgäu | Dietmannsried | Durach | Fischen i. Allgäu | Haldenwang | Immenstadt i. Allgäu | Lauben | Missen-Wilhams | Obermaiselstein | Oberstaufen | Oberstdorf | Ofterschwang | Oy-Mittelberg | Rettenberg | Sonthofen | Sulzberg | Waltenhofen | Weitnau | Wertach | Wiggensbach | Wildpoldsried