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Ein Sopransaxophon ist ein Saxophon der hohen Lage in B.
Es besitzt einen näselnden bis durchdringenden, sehr biegsamen Klang, der sich gut für solistische Arbeit oder zur Führung eines Satzes eignet, die Bedienung aber für den Anfänger deutlich erschwert.
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Das Sopransaxophon kommt in zwei Bauformen vor:
Das Sopransaxophon wurde nur von wenigen Solisten als Hauptinstrument erkoren, wohingegen viele Tenorsaxophonisten gerne gelegenheitshalber ihr Instrument gegen das Sopraninstrument eintauschten (Wayne Shorter, John Coltrane, Dexter Gordon).
Berühmte Sopransaxophonisten: John Coltrane, Steve Lacy, Sidney Bechet, Kenny G.
Ein Sopransaxophon wird häufig in Big Bands verwendet, allerdings gibt es auch in Sinfonie- oder Harmonieorchestern Besetzungen mit einem Sopransaxophon, allerdings gibt es keine Festanstellung als Sopransaxophonist in einem Orchester. Trotz der guten Klangfarbe wird das Sopransaxophon nur selten gespielt und deshalb oft als Soloinstrument verwendet, weshalb es auch kaum SopranSax-Stimmen in Arrengements gibt.
Dadurch, dass ein Teil des Schalls bei einem Holzblasinstrument durch den Trichter und ein weiterer Teil auch durch die geöffneten Tonlöcher austritt, entsteht bei geraden Holzblasinstrumenten das Problem, dass ein einziges Mikrofon den vom Zuhörer wahrgenommenen Ton nicht völlig exakt wiedergibt.
Daher werden die geraden Sopransaxophone üblicherweise mit einem Mikrofon schräg vor dem Schalltrichter und mit einem weiteren Mikrofon oberhalb einer der Klappen in der unteren Hälfte des Instruments bestückt.
Bei der gebogenen Bauform reicht – wie beim Alt- und Tenorsaxophon – ein über dem Schalltrichter platziertes Mikrofon aus, da es jeweils auch den aus den Tonlöchern austretenden Schall aufnehmen kann.
Hier ein kurzes Klangbeispiel für den Klang eines Sopransaxophon-Trios im Ogg-Vorbis-Format (~234 kB).