| Souboz | |
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Bern |
| Amtsbezirk: | Moutier |
| BFS-Nr.: | 0712 |
| PLZ: | 2748 |
| Koordinaten: | (585308 / 236122) |
| Höhe: | 875 m ü. M. |
| Fläche: | 10.63 km² |
| Einwohner: | 125
(31. Dezember 2005) |
| Website: | ? |
| Karte | |
Souboz ist eine politische Gemeinde im Distrikt Moutier des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Souboz liegt auf 875 m ü. M., 10 km westlich des Bezirkshauptorts Moutier (Luftlinie). Das Strassenzeilendorf erstreckt sich auf dem Kamm eines Geländevorsprungs, der sich nach Westen neigt, im östlichen Teil des Beckens Petit Val, das sich zwischen zwei Antiklinalen des Juras befindet.
Die Fläche des 10.6 km² grossen Gemeindegebiets umfasst den gesamten östlichen Teil des Petit Val, das vom Bach Tchaïbez zur Sorne entwässert wird. Die nördliche Grenze verläuft auf dem Kamm der Jurakette, welche die westliche Fortsetzung der Montagne de Moutier bildet. Die höchsten Erhebungen sind hier Sur la Chèvre (1'134 m ü. M.) und Sur le Rochet (1'062 m ü. M.). Diese Kette wird im Westen von der typischen Juraklus Gorges de Pichoux durchbrochen, deren obere östliche Talflanke noch zu Souboz gehört. Nach Süden erstreckt sich das Gemeindegebiet auf die Antiklinale des Moron, auf der mit 1'280 m ü. M. der höchste Punkt von Souboz erreicht wird. Die Nordflanke des Moron ist durch mehrere Erosionstäler gegliedert. Ganz im Osten reicht das Gebiet über den Pass von Les Ecorcheresses ins Einzugsgebiet des Baches Chalière, der bei Moutier in die Birs fliesst. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 60 % auf Wald und Gehölze, 37 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.
Zu Souboz gehören der Weiler Les Ecorcheresses (913 m ü. M.) auf einem Synklinalpass zwischen den Ketten des Moron und der Montagne de Moutier sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Souboz sind Sornetan, Saules, Loveresse, Pontenet, Malleray, Champoz und Moutier im Kanton Bern sowie Soulce und Undervelier im Kanton Jura.
Mit 125 Einwohnern (Ende 2005) gehört Souboz zu den kleinen Gemeinden des Berner Juras. Von den Bewohnern sind 73.0 % französischsprachig, 26.1 % deutschsprachig und 0.9 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Souboz belief sich 1850 auf 200 Einwohner, 1920 auf 236 Einwohner. Seither wurde ein markanter Bevölkerungsrückung um rund 50 % verzeichnet.
Souboz ist ein noch vorwiegend von der Landwirtschaft geprägtes Dorf, wobei Milchwirtschaft und Viehzucht überwiegen. Kleinere Betriebe befinden sich im Tal, das Souboz von Sornetan trennt sowie am oberen Eingang in die Pichoux-Schlucht.
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an der Kantonsstrasse, die von Moutier nach Bellelay führt. Souboz und Les Ecorcheresses sind durch einen Postautokurs, der von Moutier nach Souboz verkehrt, an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.
Die erste urkundliche Erwähnung von Souboz erfolgte 1398. Damals war das Dorf ein Lehen des Klosters Moutier-Grandval. Der Ortsname leitet sich von Sous le Bois (unter dem Wald) ab. Von 1797 bis 1815 gehörte Souboz zu Frankreich und war anfangs Teil des Département du Mont Terrible, das 1800 mit dem Département Haut-Rhin verbunden wurde. Durch den Entscheid des Wiener Kongresses kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum Bezirk Moutier.
Das Ortsbild von Souboz ist charakterisiert durch zahlreiche typische Bauernhäuser und Speicher aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Das Schulhaus mit einem Glockenturm stammt von 1854. Souboz besitzt keine eigene Kirche, es gehört zur Pfarrei Sornetan.
Belprahon | Bévilard | Champoz | Châtelat | Corcelles | Court | Crémines | Eschert | Grandval | Loveresse | Malleray | Monible | Moutier | Perrefitte | Pontenet | Rebévelier | Reconvilier | Roches | Saicourt | Saules | Schelten | Seehof | Sornetan | Sorvilier | Souboz | Tavannes
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