Spielsprachen, bzw. Sprachspiele (nicht zu verwechseln mit dem philosophischen Begriff des Sprachspiels) sind spielerische Modifikationen vorhandener Sprachen. Sie sind in vielen Regionen, vor allem bei Kindern sehr beliebt und können eine positive Rolle beim Spracherwerb spielen. Sie können aufgrund der meist sehr strengen Umformungsregeln zu den konstruierten Sprachen gerechnet werden.
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Bei den Gibberish-Sprachen (engl.) werden die Vokale verdoppelt und vorgegebene Buchstaben oder Silben eingefügt. Diphthonge zählen dabei entweder als einzelne Vokale oder werden zertrennt.
Bei der B-Sprache (auch Bebe-Sprache genannt) wird ein „b“ eingeschoben (es gibt auch Varianten mit „g“ oder „d“). Aus „Ich liebe dich auch.“ wird also „Ibich liebiebebe dibich aubauch.“
Bei der Löffelsprache wird Silbe „lef“ (oder "lew" welches sich leichter aussprechen lässt) eingeschoben. Aus „Ich liebe dich auch.“ wird also „Ilefich lielefiebelefe dilefich aulefauch.“ Auch hier gibt es Varianten.
Grüfnisch ist eine in der Schweiz verbreitete Spielsprache, bei der an jeden gesprochenen Vokal die Silbe „nef“ gefolgt von der Wiederholung des Vokals angehängt wird.
Aus „Ich liebe dich.“ wird „Inefich lienefiebenefe Dinefich.“
Im Pig Latin (engl.) wird der Anfang der ersten Silbe ans Ende des Worts gesetzt und um eine Endung erweitert. Varianten hiervon im deutschen Sprachraum sind das Mattenenglisch und Kedelkloppersprook.
In einigen Sprachen gibt es Spielsprachen, die darauf beruhen, dass die Silben vertauscht werden, im Französischen zum Beispiel Verlan, im argentinischen Spanisch Vesre.
| Wiktionary: Löffelsprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |