Sprengladung

Anbringen einer Sprengladung an einen umgestürzten Baumstamm
Anbringen einer Sprengladung an einen umgestürzten Baumstamm

Die Sprengladung ist die zum Zerstören fester Objekte mit diesen in unmittelbare Verbindung gebrachte Sprengstoffmasse.

Es handelt es sich überwiegend um militärische Sprengstoffe, die meist aus einem der folgenden Stoffe bestehen:

  • TNT (Trinitrotoluol)
  • PETN (Nitropenta)
  • RDX (Hexogen)

Sprengstoffe sind Explosivstoffe, die mit hoher Detonationsgeschwindigkeit (6.500 bis 9.000 m/s) explodieren. Durch diese schnelle Energieabgabe wirken sie auf ihre Umgebung zerstörend.

Anwendung

Sprengstoffe werden häufig dazu benutzt, Hindernisse zu zerstören, um den dahinter bzw. daneben befindlichen Raum zu gewinnen. Sie werden daher zum Beispiel im Bergbau oder auch zum Aufsprengen von Türen oder Mauern durch Polizei oder Militär verwendet. In Splitterhandgranaten beispielsweise dienen sie aber dem möglichst großräumigen Zerstreuen von Metallsplittern (die sich vorher in einem geschlossenen Mantel um die Sprengladung befanden), die wiederum durch ihre hohe Geschwindigkeit und dem damit verbundenen Impuls den menschlichen Körper durchschlagen und die betroffene Person töten sollen.

Ungewöhnliche Anwendungsgebiete sind jedoch auch im technischen Bereich zu finden: So können Sprengladungen, wie beim Sprengschweißen auch zum Verbinden zweier unterschiedlicher Metallplatten verwandt werden (ähnlich Bimetall).

Siehe auch

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