| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Region Hannover | |
| Koordinaten: | 52° 13′ N, 9° 33′ O | |
| Höhe: | 107 m ü. NN | |
| Fläche: | 159,78 km² | |
| Einwohner: | 29.781 (30. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 186 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31832 (alt: 3257) | |
| Vorwahlen: | 05041, 05044, 05045 | |
| Kfz-Kennzeichen: | H (alt: SPR) | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 41 017 | |
| Stadtgliederung: | 12 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Auf dem Burghof 1 31832 Springe |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jörg-Roger Hische (CDU) | |
| Lage der Stadt Springe in der Region Hannover | ||
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Springe ist eine Stadt mit rund 30.000 Einwohnern in der Region Hannover in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt in der so genannten Deisterpforte zwischen den südlichen Ausläufern des Deisters und dem Kleinen Deister. Hier entspringt auch das Flüsschen Haller und gibt der Stadt ihren Namen.
Springe grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, an Barsinghausen, Wennigsen (Deister), Ronnenberg, Hemmingen und Pattensen (Region Hannover), an Nordstemmen und Elze (Landkreis Hildesheim), sowie an Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont).
Mit dem Ausgang des 10. Jahrhunderts tauchen in Urkunden die ersten Ortsnamen der heute zu Springe gehörenden Stadtteile auf, und bis zum Jahre 1300 sind alle heute bestehenden Dörfer und Städte urkundlich erwähnt.
In einer Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim, die als undatierte Abschrift überliefert ist, nach Form und Inhalt aber dem ausgehenden 10. Jahrhundert zugewiesen werden muss, wird Springe erstmals unter dem Namen Helereisprig erwähnt. Das Springer Stadtwappen stellt nach neuerer Deutung die drei Quellen der Haller dar, die unweit Springes am Fuße des kleinen Deisters, in der Deisterpforte, entspringt. In den drei Winkeln des Wappens sieht man je eine fünfblättrige Rose, das Schild- und Siegelzeichen der alten gräflichen Herrschaft Hallermundt.
Im Mittelalter wurde Springe Stammsitz der Grafen Hallermundt, aus dem sich später das Amt Springe und nach verschiedenen Umbenennungen und Erweiterungen im Jahre 1884 der Kreis Springe entwickelte, welcher 1974 seine Selbständigkeit aufgeben musste. Heute gehört die Stadt Springe der Region Hannover an.
Mit der Verlegung der Verwaltung der Grafschaft von Schloss Hallermundt nach Hallerspringe 1282 steht vermutlich eine Neuanlage des Ortes und die Anlage eines festen gräflichen Sitzes in Springe im Zusammenhang; schließlich wohl auch die Verleihung des Stadtrechtes.
Springes Entstehung und Wachstum hängen eng mit seiner verkehrsgünstigen Lage an der Deisterpforte zusammen. Hier ist die Grenze zwischen dem Flachland und dem Bergland, in das die Deisterpforte hineinführt. Zudem liegt der Ort genau in der Mitte des Weges zwischen den wirtschaftlichen Schwerpunkten Hannover und Hameln. Diese günstige Lage entfaltete jedoch erst mit dem "Chaussee-Ausbau" der heutigen Bundesstraße 217 im 18. Jahrhundert und mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Hannover - Altenbeken im Jahre 1872 ihre volle Wirksamkeit.
Eine stetige Entwicklung zu einer Mittelstadt setzte nach Beendigung des ersten und besonders des zweiten Weltkrieges ein (1933 = 3.912 Einwohner). Bis zur Gebietsreform im Jahre 1974 war Springe "Kreisstadt des Kreises Springe". Danach gehörte Springe zum Landkreis Hannover, der zum 1. November 2001 in die heutige Region Hannover aufgegangen ist. Heute wohnen in der Kernstadt Springe etwa 13.000 Einwohner. Die heutige Stadt Springe ist 1974 aus den Gemeinden Bennigsen, Völksen, Altenhagen I, Alvesrode, Lüdersen, Gestorf, Mittelrode, Alferde, Boitzum, Holtensen, Wülfinghausen und den Städten Springe und Eldagsen entstanden. Durch die Gebietsreform verlor die Stadt Eldagsen ihre im 13. Jahrhundert verliehenen Stadtrechte und ist heute der drittgrößte Stadtteil der Stadt Springe.
Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Springe zum ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.
Die 36 Sitze des Stadtrates verteilen sich wie folgt:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Partnerschaften gibt es mit
In Springe gibt es neben der evangelischen Mehrheit (73%) eine signifikante römisch-katholische Minderheit (13%)[1]. Seit September des Jahres 2005 befindet sich der Königreichssaal der Zeugen Jehovas in der Rathenaustrasse im Industriegebiet der Stadt Springe.
Am Rande des Sauparks steht das Jagdschloss, entstanden in den Jahren 1836 bis 1842[2], das den Jagdgesellschaften als Residenz diente. Heute kann das Schloss besichtigt und Teile des Gebäudes für Veranstaltungen gemietet werden. Informationen dazu befinden sich auf der Webseite des Sauparks. Als Niederlassung des Springer Standesamtes sind hier auch Trauungen möglich.
Der Saupark ist ein etwa 14 km² großes Areal, in dem viele Wildtierarten leben. Das Gebiet wurde von den hannoverschen und preußischen Herren als Jagdrevier genutzt und zu diesem Zweck mit einer 16 km langen Sandsteinmauer umzogen. Der eigentliche Saupark ist ein alter Laubmischwald aus Buchen und Eichen, Birken- und Kastanienalleen. Neben Felswänden, Höhlen, Hügelgräbern, Wasserquellen und Wildwiesen gibt es hier noch zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Ein Teil des Sauparks - das Wisentgehege - ist ein Wildpark, in dem Besucher viele verschiedene Wildtierarten aus nächster Nähe bewundern können.
Nahe dem Ortsteil Altenhagen liegen auf einem Ausläufer des Höhenzuges Nesselberg die Reste der Kukesburg, einer früheren Wallburg. Die Verteidigungsanlage entstand zu verschiedenen Zeiten, wobei die älteste Bauphase im 3. Jahrhundert v. Chr. vermutet wird. Die Kukesburg war nie dauerhaft bewohnt, sondern diente der Bevölkerung in Kriegszeiten als Fliehburg.
[*Janusz-Korczak- Schule (Förderschule, Schwerpunkt Geistige Entwicklung)]
Wahrscheinlich gibt es auch Flurnamenkarten der anderen Ortsteile.
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