Sprunggelenkfraktur

Das Sprunggelenk wird gebildet aus dem Wadenbein (Fibula) dem Schienbein (Tibia) und dem Sprungbein (Talus). Bei der Sprunggelenkfraktur handelt es sich um die häufigste Fraktur des Erwachsenen, meist entsteht sie durch ein indirektes Trauma (Umknicken).

Die Einteilung der Frakturen erfolgt nach Danis und Weber in Abhängigkeit von der Höhe der Fibulafraktur in Relation zur bindegewebigen Verbindung zwischen Fibula und Tibia (Syndesmose).

  • Weber A bezeichnet eine Fraktur unterhalb der Syndesmose, die Syndesmose ist immer intakt.
  • Weber B bezeichnet eine Fraktur auf Höhe der Syndesmose, die Syndesmose ist häufig mitverletzt.
  • Weber C bezeichnet eine Fraktur oberhalb der Syndesmose, die Syndesmose ist immer mitverletzt.

Das Ausmaß der Gelenkschädigung steigt von A-C an.

Quelle:
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