| Stäfa | |
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Zürich |
| Bezirk: | Meilen |
| BFS-Nr.: | 0158 |
| PLZ: | 8712 |
| Koordinaten: | (697202 / 233130) |
| Höhe: | 408 m ü. M. |
| Fläche: | 8.59 km² |
| Einwohner: | 13'115
(31. Dezember 2006) |
| Website: | www.gemeinde-staefa.ch |
| Karte | |
Stäfa ist eine politische Gemeinde in der Schweiz. Sie liegt am oberen rechten Zürichseeufer im Bezirk Meilen im Kanton Zürich und umfasst die Ortschaften Stäfa, Kehlhof und Uerikon.
Inhaltsverzeichnis |
Das Wappen von Stäfa zeigt seit 1526 die heilige Verena, die im Schild der damaligen Obervogtei geführt wurde. Im heutigen Gemeindewappen hält die heilige Verena in ihrer rechten Hand einen Rebkamm und in ihrer linken eine Giesskanne.
Zur Gemeinde Stäfa gehören die Ortschaften Kehlhof und Uerikon. Die Fläche beträgt 859 ha, davon 46% Landwirtschaft, 19 % Wald, 27 % Siedlungen, 7% Verkehr.
Der Ausländeranteil beträgt 16 %. 51 % der Bevölkerung sind reformiert, 27 % sind römisch-katholisch, 16 % sind konfessionslos und 3 % haben keine Konfession angegeben.
Stäfa ist die grösste Weinbaugemeinde im Kanton Zürich und blickt auf eine lange Weinbautradition zurück, da die Lage an der sonnigen Goldküste, der Zürichsee als Speicher der Wärme und die häufigen Föhnlagen ideale Voraussetzungen bilden. Siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in der Schweiz.
1969 wurden die Rebberge Kirchbühl, Lattenberg und Sternenhalde sowie Risi Uerikon durch die Gemeindeversammlung vor der Überbauung bewahrt und unter Schutz gestellt. Seither orientiert der Reblehrpfad Stäfa-Uerikon über Reben und Arbeiten im Weinberg.
Stäfa ist der Sitz der Phonak AG, des weltweit grössten Herstellers von Hörgeräten.
Das Zürichsee-Ufer von Stäfa ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, wie 1937 in Uerikon gefundene Spuren einer damaligen Siedlung belegen. 1874 bereits war im Ortsteil Oberredilkon ein Mädchengrab mit verschiedenen Grabbeigaben gefunden wurden, das auf etwa 400 v. Chr. datiert wurde. 1837 wurde der obere Teil des Stäfemer Kirchturmes vom Architekten Ferdinand Stadler neu aufgebaut.
Sehenswürdigkeiten in Stäfa sind das Gasthaus Alte Krone, wo Johann Wolfgang von Goethe 1797 beim Besuch seines Freundes Heinrich Meyer übernachtete – heute erinnert eine Gedenktafel daran – und das so genannte Goethebänkli, von wo man einen grossartigen Blick auf den Zürichsee, die Zürichsee-Insel Ufenau, den bewaldeten Etzel und die schneebedeckten Alpen geniesst.
Architektonisch interessant ist die Villa des Ferdinand Stadler, fertiggestellt 1850.
Gemeindepräsident ist Karl Rahm (FDP).
Stäfa besitzt einen erfolgreichen Handballclub, den HC GS Stäfa. Die Erste Mannschaft ist seit mehreren Jahren in der Nationalliga etabliert. Zudem unterhält der Club eine erfolgreiche Juniorenabteilungen, die sich an die nationele Spitze heranarbeitet.
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