| Ständerpilze | ||||||||||
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| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Basidiomycetes | ||||||||||
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Ständerpilze (Basidiomycetes) sind eine Klasse der Basidienpilze (Basidiomycota). Ihr Pilzgeflecht, das unterirdisch wuchernde Myzel, bildet oberirdisch zu bestimmten Zeiten Fruchtkörper aus, die aus Stiel und Hut bestehen. Auf der Unterseite des Hutes, in der Fruchtschicht, werden vom Pilz Sporen produziert. Zu den Ständerpilzen zählen die meisten Speisepilze, die gesammelt werden.
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Basidiomyceten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass ihre Sporen auf der Hutunterseite am Ende von so genannten Ständern (Basidien) gebildet werden, nicht wie bei niederen Pilzen in Sporangien oder bei Schlauchpilzen (Ascomycota) innerhalb von schlauchförmigen Asci. Diese Ständer sitzen wiederum in einer besonderen Schicht, dem Hymenium, welches sich auf besonderen und unterschiedlich ausgeprägten anatomischen Strukturen der Hutunterseite (Lamellen, Röhren, Stacheln etc.) ausbildet. In den Basidienausstülpungen, den Sterigmen, finden sich als Endergebnis einer Meiose je vier Basidiosporen, die letztlich der Fortpflanzung dienen.
Der aus einer Spore auskeimende Pilzfaden, die Hyphe, ist zunächst haploid oder monokaryotisch, das heißt die im Pilzfaden enthaltenen Zellkerne tragen nur einen einfachen Chromosomensatz. Diese monokaryotische Hyphe wächst aber bald mit einer zweiten monokaryotischen Hyphe zusammen, wobei das Myzel nach der Verschmelzung dikaryotisch wird (Plasmogamie). Nach dieser Fusion zweier Hyphen kommt es aber noch nicht zu einer Fruchtbildung, sondern das dikaryotische Myzel wächst auf einem Substrat beziehungsweise im Boden weiter und durchsetzt unterirdisch ein weitflächiges Areal. Oft kommt es erst nach einigen Jahren und nur zu einer bestimmten Jahreszeit zur Bildung des Fruchtkörpers.
Eine Unterscheidung zwischen einigen Ständer- und Schlauchpilzen (Ascomycota) ist für den Nichtfachmann nicht immer sehr einfach.
Die folgende Systematik ist weitestgehend angelehnt an das Dictionary of the Fungi (siehe unten bei "Literatur")
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