Stóra Dímun [ˈstɔuɹa ˈdʊimʊn] (dänisch: Store Dimon, deutsch: Groß-Dimun) ist die drittkleinste der 18 Inseln der Färöer und gehört zur Region der Insel Sandoy und dort zur Kommune der Insel Skúvoy.
Der Name Dímun kommt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet dann zwei Hügel in Anspielung auf die beiden benachbarten Eilande Groß-Dimun und Klein-Dimun. Einst lebten bis zu 25 Menschen in Dímun. Die hiesige Kirche wurde 1922 außer Betrieb genommen.
Hier weiden ungefähr 400 Schafe und nisten viele Papageitaucher und Dreizehenmöwen. 1808 wurde hier der letzte Riesenalk auf den Färöern beobachtet. Riesenalken kamen gelegentlich im Sommer als Invasionsvögel auf die Färöer. Seine Ankunft wurde unter Vogelfängern als gutes Omen für eine erfolgreiche Jagdsaison gesehen.
Das Anlegen an dieser Insel und das Besteigen der steilen Küste ist ein waghalsiges Manöver, und daher verkehrt hier auch keine Fähre, sondern nur der Hubschrauber.
Die Siedlungsgeschichte von Dímun geht zurück auf die Landnahmezeit der Wikinger im 10. Jahrhundert. Dímun ist bereits in der Färingersaga erwähnt. Der Überlieferung zufolge wurde hier Sigmundur Brestisson als 9jähriger Junge Zeuge des Mordes an seinem Vater Brestir und dessen Bruder Beinir.
Sigmundur war es dann, der die Färöer 999 christianisierte und so auch das Prinzip der Blutrache abzuschaffen versuchte.
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