Stülcken-Werft

Die Werft H.C. Stülcken & Sohn (auch Stülcken-Werft) wurde 1840 in Hamburg-Steinwerder gegründet.

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Werft auch mit dem Bau von U-Booten des Typs VII C beauftragt. Im Jahre 1942 war eine jährliche Ablieferung von 8 U-Booten unter Einsatz von 1.550 Arbeitern vorgesehen.

In den 50er Jahren entwickelte die Werft den sogenannten Stülcken-Baum. Mit Hilfe der schräg angeordneten Schiffs-Kranmasten, die einzeln bis zu 350 t Hubkraft verzeichneten, konnte mit dem kombiniert eingesetzte Ladegeschirr schiffsseits um die 600 t gehoben werden. H.C. Stülcken und die DDG HANSA in Bremen begründeten die Ära des seeseitigen Schwertransportes.

Daneben konnte sich die Stülcken-Werft durch den Bau von Zerstörern und Fregatten zur führenden deutschen Werft für Überwasserkampfschiffe entwickeln.

Die Werft wurde 1966 von Blohm & Voss übernommen, die die unter Stülcken entwickelte Neubauten zu Ende führen konnte.

Siehe auch

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