| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Waldshut | |
| Koordinaten: | 47° 46′ N, 8° 8′ O | |
| Höhe: | 770 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,36 km² | |
| Einwohner: | 4021 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79837 | |
| Vorwahl: | 07672 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 37 097 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Kurgarten 11 79837 St. Blasien |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johann Meier | |
St. Blasien ist eine Stadt in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Waldshut.
Inhaltsverzeichnis |
Der heilklimatische und Kneipp-Kurort St. Blasien liegt im Südschwarzwald südlich des Schluchsees im Albtal. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 600 Meter über NN bis zum 1349 Meter hohen zum Feldbergmassiv gehörenden Spießhorn.
Etwa 77 % der Gemeindefläche besteht aus Wald, 16 % werden landwirtschaftlich genutzt, der Rest ist Siedlungs- und Verkehrsfläche.
St. Blasien grenzt im Norden an die Gemeinden Feldberg und Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Osten an Häusern und Höchenschwand, im Süden an Dachsberg und im Westen an Ibach und Bernau im Schwarzwald.
Die Stadt besteht aus der Kernstadt St. Blasien und den Ortsteilen Albtal mit den Weilern Immeneich und Schlageten, sowie Menzenschwand am Fuße des Feldbergs.
Im Jahre 858 wurde erstmals ein Benediktinerkloster im heutigen St. Blasien erwähnt (Kloster St. Blasien). Die Geschichte der Stadt ist auf das Engste mit der des Klosters verknüpft. Das Kloster war ab dem späten Mittelalter eines der wichtigsten im Schwarzwald, bis es 1806 säkularisiert wurde. Die letzten Mönche übersiedelten (auf Umwegen) zum Stift St. Paul im Lavanttal in Kärnten. Danach wurde in den Klostergebäuden eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands (Spinnereimaschinen) aufgebaut. Von 1934 bis 1939 war und von 1946 an wieder ist das renommierte, von Jesuiten geleitete Kolleg St. Blasien mit Internat im Kloster untergebracht. Während des Krieges 1939 bis 1945 wurden die Gebäude als Lazarett genutzt.
Die Stadt ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands "St. Blasien", dem außer der Stadt die Gemeinden Bernau, Dachsberg, Häusern, Höchenschwand, Ibach und Todtmoos angehören.
St. Blasien pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu
Hauptartikel: Dom St. Blasius
Nach einer Brandkatastrophe 1768 errichtete der Architekt Pierre Michel d'Ixnard 1768-1781 eine neue Abteikirche im frühklassizistischen Stil. Der Kuppelbau ist mit 46 Metern im Durchmesser und 63 Metern Höhe der drittgrößte seiner Art in Europa.
Lungenfachklinik St. Blasien
1892 Errichtung des Sanatoriums St. Blasien, welches sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer der bekanntesten Lungenheilanstalten Deutschlands entwickeln sollte. Noch heute ist die Lungenfachklinik St. Blasien über die Grenzen des Landkreises bekannt. Das Behandlungsspektrum umfasst alle Formen der Lungenerkrankungen wie chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Lungentumore, Schlafmedizin und Beatmungsmedizin. Ebenso werden Tuberkuloskranke hier behandelt. Sehenswert sind hier neben dem historischen großen Speisesaal und dem historischen Krankenzimmer die einzelnen Kaminzimmer und der Wandelgarten.
Die internationalen Sommerkonzerte im Dom, jeweils von Ende Juni bis Anfang September, mit berühmten und bekannten Chören, Musikensembles und Organisten, die Klosterkonzerte im Festsaal des Kollegs und der Internationale Holzbildhauerwettbewerb.
St. Blasien verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Waldshut-Tiengen und Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehört und das kleinste und höchstgelegenste Amtsgericht in Deutschland ist.
| Commons: St. Blasien – Bilder, Videos und Audiodateien |
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