| St. Helena | |||||
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| Wahlspruch: Loyal and Unshakeable | |||||
| Amtssprache | Englisch | ||||
| Hauptstadt | Jamestown | ||||
| Staatsform | Britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs | ||||
| Staatsoberhaupt | Elisabeth II. | ||||
| Regierungschef | Gouverneur Michael Clancy | ||||
| Fläche | 414 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 7.460 (Stand Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 18 Einwohner pro km² | ||||
| Währung | St.-Helena-Pfund | ||||
| Nationalhymne | God Save the Queen | ||||
| Zeitzone | UTC | ||||
| Internet-TLD | .sh (St. Helena) .ac (Ascension) |
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| Telefonvorwahl | +290 (St. Helena) +247 (Ascension) |
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St. Helena ist eine Insel im Südatlantik und hat insgesamt 7.460 Einwohner (Stand: Juli 2005). Sie ist 1.868 Kilometer von Afrika (Angola) und 3.290 km von Recife (Brasilien, Südamerika) entfernt.
Sie gehört zu den Britischen Überseegebieten des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Verwaltungsmäßig gehören zu St. Helena auch zwei "Nebengebiete": die Insel Ascension und eine kleine Inselgruppe um Tristan da Cunha.
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Die Insel St. Helena (engl.: Saint Helena) ist 122 km² groß. Die geographische Lage ist 15° 57′ S, 5° 42′ W. Sie ist die einzige Insel im Angolabecken, welches in der Nähe über 6.000 m Tiefe erreicht, und wurde durch Vulkanismus emporgehoben.
Die zugehörigen Eilande Ascension (91 km²) und Tristan da Cunha (201 km²), mit denen die Gesamtfläche der Verwaltungseinheit 414 km² beträgt, liegen hingegen auf dem Mittelatlantischen Rücken. Die Entfernung von Jamestown nach Georgetown auf der Insel Ascension beträgt 1.297 km, von Jamestown nach Edinburgh of the Seven Seas auf der Insel Tristan da Cunha 2.442 km.
Die höchste Erhebung der vulkanischen Insel ist der 823 m hohe Diana's Peak, doch gibt es weitere Gipfel über 500 m. Es herrscht mildes ozeanisches Klima. Weite Teile der Insel waren ursprünglich mit Baumfarnen bedeckt. Durch Rodung und freilaufende Weidetiere wurden diese Bestände im Laufe der Zeit immer mehr zurückgedrängt, so dass die Insel heute vorwiegend mit Gras und Büschen bedeckt ist. Die Landwirtschaft beschränkte sich früher fast ausschließlich sich auf den Anbau von Flachs, der zur Herstellung von Postsäcken für die Royal Mail diente. Inzwischen bedroht dieses Gewächs die Reste der natürlichen Vegetation. Daher wird der Flachs durch Rodungsmaßnahmen, die von der Inselregierung initiiert und finanziert werden, bekämpft. Außerdem werden Kaffee, Gemüse und Obst angebaut, sowie Rinder- und Schafhaltung betrieben.
Hauptartikel: Geschichte St. Helenas
Wegen seiner Abgelegenheit und seiner Steilküsten hatte St. Helena nie eine eingeborene Bevölkerung. Die Insel wurde am 21. Mai 1502 durch den Portugiesen João da Nova entdeckt. Im Jahr 1659 nahm die Britische Ostindien-Kompagnie die Insel in Besitz und besiedelte sie kurz darauf.
St. Helena war von Oktober 1815 bis zu seinem Tode 1821 der zweite Verbannungsort von Napoléon Bonaparte, nachdem er für die „Herrschaft der 100 Tage“ von der italienischen Insel Elba wieder nach Frankreich gelangt war.
1833 ging St. Helena in den Besitz der britischen Krone über.
Namenspatronin der Insel ist Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins (3./4. Jahrhundert), auf deren Namenstag die Entdeckung fiel.
St. Helena ist nur per Schiff erreichbar. Neben einigen Kreuzfahrtschiffen, die auf der Insel Halt machen, gibt es eine regelmäßige Verbindung per Postschiff, das St. Helena 26 Mal im Jahr anläuft. Schiffe der St. Helena Line Limited verkehren nach England, den Kanarischen Inseln, Ascension und Südafrika. Ein internationaler Flughafen ist für das Jahr 2012 geplant, ob das aber passieren wird, ist fraglich.
Die größte Siedlung ist die Hauptstadt Jamestown mit rund 900 Einwohnern (15 Prozent der Inselbevölkerung).
Das Präfix beim Amateurfunk ist „ZD7“.
Finanziell ist man auf die Unterstützung Großbritanniens angewiesen. Industrie gibt es nur für Fischfang und Holzverarbeitung, sowie etwas Kunstgewerbe.
| Commons: Saint Helena – Bilder, Videos und Audiodateien |
| Wikimedia-Atlas: St. Helena – geografische und historische Karten |
Landesteile: England | Schottland | Wales | Nordirland
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