Die St.-Laurentius-Kirche in Elberfeld ist die katholische Hauptkirche und der bedeutendste katholische Kirchenbau Wuppertals.
Die St.-Laurentius-Kirche war die erste katholische Kirche in Elberfeld nach der Reformation. Sie wurde 1828-35 im Luisenviertel am Laurentiusplatz (damals „Königsplatz“) erbaut. Die Kirche wurde bewusst als städtebauliche Dominante an diesen prominenten Ort gesetzt und bildete das sichtbare Zentrum der ersten (teilweise) planmäßig angelegten Stadterweiterungen Elberfelds. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Bauwerk einige Schäden, diese wurden jedoch bis in die 70er Jahre weitgehend behoben, als die Turmspitzen rekonstruiert wurden. Durch die Stadtsanierung des Luisenviertels in den 1980er Jahren wurden die Kirche und ihr Platz wieder zu einem Zentrum des Elberfelder Lebens.
Die Kirche wurde im klassizistischen Stil errichtet. Aufgrund der städtebaulichen Situation wählte man eine Süd-Nord-Ausrichtung, das heißt, der Eingang liegt nach Süden zum Platz hin (und orthogonal zur Friedrich-Ebert-Straße); der Chor weist nach Norden. Das Erscheinungsbild ist ganz auf die Repräsentation zum Platz ausgerichtet: Zwischen einer spitztürmigen Doppelturmfassade liegt der leicht vorspringende Eingangsbau mit tiefer, tonnengewölbter Nische. Dort liegt, unter einem halbmondförmigen Fenster und einer Säulenordung das Portal. Als Material wurde rosafarbener Sandstein gewählt, er wird durch weiße Gesimsbänder geziert. Die Türme besitzen nur im Glockengeschoss Fenster. Die hinteren Partien der Kirche sind einfach-kubisch gehalten. Rundbogenfenster belichten den Kirchenraum, der in einen rechteckigen Chor mündet.
Das selbstbewusste Auftreten des Kirchenbaus zeigt, dass die katholische Gemeinde Elberfelds bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gleichberechtigt in der ehemals reformierten Stadt auftreten konnte. Die Alte reformierte Kirche wurde in Auftreten, Höhe und Turmanzahl übertrumpft. Außerdem wurde das ursprüngliche Patronat der älteren Kirche übernommen.
Brockhaus-1809: Laurentius Valla · Johann Laurentius Bernini
Eisler-1912: Valla, Laurentius
Heiligenlexikon-1858: Laurentius de Calegurra (69) · Laurentius de Calathauto (51) · Laurentius de Campillo (61) · Laurentius de Florentina (77) · Laurentius de Fermo (58) · Laurentius de Berenniis (67) · Laurentius Aurelianensis (81) · Laurentius ab Osca (47) · Laurentius de Alexandria (59) · Laurentius de Banya (71) · Laurentius de Asta (78) · Laurentius de Rovello (34) · Laurentius de Pisis (70) · Laurentius de Sarnano (49) · Laurentius de Taurino (41) · Laurentius de Siena (45) · Laurentius de Monte Politiano (80) · Laurentius de Interamna (52) · Laurentius de Hagymo (66) · Laurentius de Librafatta (73) · Laurentius de Methymna, (32) · Laurentius de Mediolano (63) · Laurentius (55) · Laurentius (54) · Laurentius (56) · Laurentius (64) · Laurentius (60) · Laurentius (53) · Laurentius (38) · Laurentius (35) · Laurentius (42) · Laurentius (50) · Laurentius (43) · Laurentius a Fabriano (68) · Laurentius a Camerino (79) · Laurentius a Funiano (82) · Laurentius a S. Martino (57) · Laurentius a Pinarolio (86) · Laurentius a Brundusio, B. (28) · Laurentius (72) · Laurentius (65) · Laurentius (75) · Laurentius a Bagnacavallo (36) · Laurentius (76)