| St. Lorenzen | |
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| (ital.: San Lorenzo di Sebato) | |
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| Bezirksgemeinschaft | Pustertal |
| Provinz: | Bozen (Südtirol) |
| Region: | Trentino-Südtirol |
| Staat: | Italien |
| Einwohner (VZ 2001 / 31.12.2004): | 3.438 / 3.560 |
| Sprachgruppen laut Volkszählung 2001: |
96,63 % deutsch 2,04 % italienisch 1,34 % ladinisch |
| Koordinaten: | 46°47' Nord, 11°54' Ost |
| Meereshöhe: | 784 - 2.194 (Zentrum 810) |
| Fläche / Dauersiedlungsraum: | 51,5 / 14,4 km² |
| Fraktionen: | Ellen, Fassing, Lothen, Montal, Moos, Onach, Pflaurenz, Runggen, Saalen, St. Lorenzen Markt, St. Martin, Stefansdorf, Sonnenburg |
| Nachbargemeinden: | Bruneck, Kiens, Lüsen, Enneberg, Pfalzen, Rodeneck, St. Martin in Thurn |
| Partnerschaft mit: | |
| Postleitzahl: | 39030 |
| Vorwahl: | 0474 |
| ISTAT-Nummer: | 021081 |
| Steuernummer: | 021081 |
| Politik | |
| Bürgermeister (2005): | Helmut Gräber |
Sankt Lorenzen, das römische Sebatum, ist eine Marktgemeinde im Pustertal in Südtirol (Italien) und liegt am Zusammenfluss von Rienz und Gader.
Um den Hauptort St. Lorenzen Markt (708 Einwohner) liegen in näherer und weiterer Entfernung mehrere Dörfer und Weiler (Einwohnerzahl in Klammer): Sonnenburg (162), Fassing, Lothen, Kniepass, Hl. Kreuz (230), Pflaurenz (209), Stefansdorf (343), St.Martin (630), Moos, Saalen, Runggen, Montal (388), Ellen, Onach (238), Hörschwang, Pfaffenberg.
Montal, Ellen und Onach waren bis 1928 eigenständige Gemeinden, wurden dann der Marktgemeinde St.Lorenzen eingegliedert. Stegen kam damals zur Gemeinde Bruneck.
Zur Gemeinde gehört auch Schloss Sonnenburg, ein ehemaliges Kloster, dem im Mittelalter größere Teile des Gadertales abgabenpflichtig waren.
Inhaltsverzeichnis |
Im 19. Jahrhundert wurde die These des deutschen Historikers Theodor Mommsen bestätigt, wonach das im Itinerarium Antonini erwähnte "Sebatum" bei St. Lorenzen liegt und nicht wie vorher angenommen bei Schabs im Eisacktal. Gegen Ende des römischen Reiches verschanzte sich die Bevölkerung auf dem Sonnenburger Kopf, auf dem heute ein archäologischer Lehrpfad angelegt ist. Später zog sie sich auf den noch leichter zu verteidigenden Burgkofel bei Lothen zurück, so die Vermutungen. Anfang des zweiten Jahrtausends tauchte der Ort wieder aus dem Dunkel der Geschichte als inzwischen bayrisch besiedeltes Gebiet mit den beiden Burgen Sonnenburg und St. Michael wieder auf.
Ungefähr die Hälfte der Fläche sind Wald, Almwiesen und Weidegebiet. Ungefähr 1.700 ha werden von 263 landwirtschaftlichen Betrieben bewirtschaftet. Der Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe sind Nebenerwerbsbauern. Die Haupterwerbsquelle ist vor allem der Tourismus.
In der Kirche finden sich in einem Seitenraum drastische Darstellungen zur Kreuzigung Christi, etwa wie ihm die Dornenkrone aufgesetzt wird, sowie Darstellungen des Fegefeuers.
Das "Antiquarium" ist ein Museum der Geschichte von Sankt Lorenzen. Auf dem Sonnenburger Kopf ist außerdem ein archäologischer Lehrpfad eingerichtet, der allerdings nicht allzuviel zu bieten hat.
Wikipedia:WikiProjekt Südtirol/Bilderarchiv
| Commons: St. Lorenzen - San Lorenzo di Sebato – Bilder, Videos und Audiodateien |