Die Kirche St. Martin ist die Stadtpfarrkirche der Großen Kreisstadt Biberach an der Riß. Es handelt sich hierbei um eine Simultankirche, das heißt, die Kirche wird sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten genutzt. Sie befindet sich in zentraler Lage inmitten der Biberacher Altstadt. Sie ist die älteste und zugleich die größte Kirche Biberachs.
Der vollständige und offizielle Name der Kirche ist „St. Martinus und Maria“. Dieser Name wird allerdings nur selten benutzt. Die Biberacher beschränken sich bei der Bezeichnung ihrer Stadtpfarrkirche in den meisten Fällen auf den verkürzten Namen „St. Martin“.
Die katholische Gemeinde besitzt zwei Gemeindehäuser in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche, das Gemeindehaus St. Martin und das neuere Gemeindehaus St. Maria. Die evangelische Gemeinde besitzt ein Gemeindehaus, das Martin-Luther-Gemeindehaus.
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1746 malte der Freskomaler Johannes Zick das Deckenbild im Mittelschiff in der Stadtpfarrkirche St. Martin, im folgenden Jahr erfolgte die Ausgestaltung der Seitenschiffe.
Schon vor 1484 muss in der Kirche eine Orgel vorhanden gewesen sein, denn es gab eine Pfründe für einen Priesterorganisten. Vor 1490 war eine Chororgel im Chor vorhanden, ab 1490 wird eine neue große Orgel erstellt. [1]
Joseph Höss baut dann zwischen 1777 und 1778 die Hauptorgel [2]. Albert Reiser aus Biberach renoviert die Orgel zwischen 1966 und 1967, die inzwischen 56 Register auf drei Manualen samt Pedal besitzt [3],