St. Peter und Paul auf Nikolskoë (sprich Nikolskoje) ist eine Kirche nördlich des Volksparkes Glienicke von Berlin.
Die Kirche soll mit ihrem Zwiebelturm an russisch-orthodoxe Kirchen erinnern. Allerdings weisen diese in Russland (wie auch die echte Russisch-orthodoxe Kirche Alexander Newski im benachbarten Potsdam) fünf solcher Türme auf - zumal die innere Aufteilung deutlich macht, dass es sich hier um einen typisch protestantischen Kirchenbau handelt.
Friedrich Wilhelm III. ließ sie auf Anregung seiner Tochter, der Zarin Alexandra Fjdorowna, für die Bewohner Klein-Glienickes und der Pfaueninsel weitab von Klein-Glienicke, an einem Steilufer der Havel, nahe der Pfaueninsel und dem Blockhaus Nikolskoë durch die Architekten Friedrich August Stüler und Albert Dietrich Schadow errichten. Am 13. August 1837 wurde die Kirche eingeweiht. Die Entwürfe wurden im Heft 8 des Architektonischen Albums 1842 veröffentlicht - auch eine Variante ohne den russischen Zwiebelturm.
In der Kirche befindet sich die Gruft des Prinzen Carl von Preußen. Ihr heutiges Glockenspiel ist an das der Potsdamer Garnisonkirche angelehnt.
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