| Saint Vincent and the Grenadines St. Vincent und die Grenadinen |
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| Wahlspruch: Pax et Justitia. Latein, „Frieden und Gerechtigkeit“ |
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| Amtssprache | Englisch | ||||
| Hauptstadt | Kingstown | ||||
| Staatsform | Konstitutionelle Monarchie | ||||
| Staatsoberhaupt | Königin Elisabeth II. vertreten durch Generalgouverneur Frederick Ballantyne |
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| Regierungschef | Ralph Gonsalves | ||||
| Fläche | 388 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 117.848 (Quelle: CIA 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 303,7 Einwohner pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 3.530 US-$ (2004) | ||||
| Währung | Ostkaribischer Dollar | ||||
| Unabhängigkeit | Autonomie 1969, Unabhängigkeit 27. Oktober 1979 | ||||
| Nationalhymne | St. Vincent Land So Beautiful | ||||
| Zeitzone | EST (UTC -5) | ||||
| Kfz-Kennzeichen | WV | ||||
| Internet-TLD | .vc | ||||
| Telefonvorwahl | +1 784 | ||||
St. Vincent und die Grenadinen ist ein unabhängiger Inselstaat im Commonwealth of Nations.
Inhaltsverzeichnis |
Der Staat liegt in der Karibik im Bereich der westindischen Inseln und umfasst die Insel St. Vincent und die 32 Inseln der nördlichen Grenadinen, die zu den Kleinen Antillen gehören. Grenada selbst gehört nicht dazu. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Kingstown.
Siehe auch: Liste der Orte in St. Vincent und den Grenadinen
Der größte Teil der Bevölkerung setzt sich aus ca. 65,5 % aus Schwarzafrikanischer Herkunft und aus ca. 19 % Mulatten zusammen. Außerdem gibt es 5,5 % Inder und 3,5 % Weiße. Insgesamt leben etwa 117.000 Einwohner im Inselstaat. Nach dem Stand 2002 leben 43 % der gesamten Bevölkerung auf dem Land, die restlichen 57 % dagegen in der Stadt.
Ca. 80 % der Bewohner bekennen sich zum Protestantismus (davon etwa 40 % Anglikaner und 30 % Methodisten), etwa 11 % zur Römisch-Katholischen Kirche; 0,5 % sind Zeugen Jehovas.
Schon Jahrhunderte bevor Christoph Kolumbus im Jahr 1498 zum Sankt-Vinzenz-Tag die Insel St. Vincent erreichte, war die Insel von Indios, den so genannten Arawak, bewohnt. Die Arawak siedelten ab etwa 700 v. Chr. hier, wurden aber um 800 n. Chr. von den Kariben vertrieben. Kolumbus fand die Insel von Kariben beherrscht vor, die sie Hairoun, die „Heimat der Gesegneten“ nannten.
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Insel sowohl von Großbritannien als auch von Frankreich beansprucht. Die Herrschaft über die Insel wechselte in den folgenden Jahrzehnten immer wieder zwischen den beiden Königreichen und den Kariben. Im Jahr 1783 trat Frankreich St. Vincent dann an Großbritannien ab.
Europäische Kolonisten begannen bald überall in der Karibik mit dem Anbau von Zuckerrohr, wobei der größte Teil der Arbeit von afrikanischen Sklaven geleistet wurde. 1635 lief ein Sklavenschiff vor St. Vincent auf Grund. Aus den Nachfahren der Überlebenden und der einheimischen „gelben“ Kariben bildeten sich die „schwarzen“ Kariben.
Mit der Zeit wurden immer mehr Afrikaner zur Arbeit in den Plantagen auf die Insel gebracht. Bald stellten die Afrikaner und nicht mehr die Europäer oder Kariben die Bevölkerungsmehrheit. Um die stark anwachsende Bevölkerung zur ernähren, wurden neue Pflanzen auf der Insel eingeführt, wie etwa die Brotfrucht, die von William Bligh, vorher Kommandant der berühmten Bounty, auf seiner „zweiten Brotfruchtreise“ 1793 auf die Insel gebracht wurde.
Im Jahr 1838 wurde die Sklaverei auf St. Vincent abgeschafft und es entwickelte sich eine neue Gesellschaft, in der die nun freien Nachkommen der Sklaven die überwiegende Bevölkerungsmehrheit bildeten. Die Großgrundbesitzer holten indische Vertragsarbeiter auf die Insel, Mitte des 19. Jahrhunderts wanderte eine Anzahl Portugiesen ein. Durch die Vermischung der vielen Kulturen bildeten sich die heutigen „Vincentianer“.
St. Vincent blieb bis 1969 britische Kolonie, bevor es weitreichende Autonomie erhielt. Von 1958 bis 1962 war die Insel Mitglied der Westindischen Föderation. Sie wurde am 27. Oktober 1979 unabhängig, verblieb aber im Commonwealth.
| Wiktionary: St. Vincent und die Grenadinen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
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