Das Staatsministerium Baden-Württemberg, abgekürzt StM, ist eines von zehn Ministerien in der Landesverwaltung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Es ist die Behörde des Ministerpräsidenten des Landes. (Siehe hierzu auch Ministerpräsidenten der Bundesländer).
Zum Geschäftsbereich des Staatsministeriums gehören:
Die Behörde mit Sitz in der "Villa Reitzenstein" in Stuttgart hat gegenwärtig circa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Amtsleiter' des Staatsministeriums ist, im Gegensatz zu den anderen Ministerien, in welchen Amtsleiter ein Ministerialdirektor ist, ein Staatssekretär ("Chef der Staatskanzlei").
Von 1992 bis 1996 und seit 1998 gibt es beim Staatsministerium auch einen Minister (Staatsminister bzw. Minister im Staatsministerium). Seit April 2005 ist Willi Stächele Minister im Staatsministerium und für europäische Angelegenheiten. Wolfgang Reinhart ist seit 2001 Staatssekretär und trägt als solcher aber die abweichende Amtsbezeichnung "Minister und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund". Er ist Leiter der Vertretung des Landes beim Bund.
Ferner war von 2001-2006 beim Staatsministerium auch ein ehrenamtlicher Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz (2001-2005) beziehungsweise Staatsrat für Lebenswissenschaften (2005-2006) ansässig. Seit 2006 ist eine Staatsrätin für Demographischen Wandel und für Senioren zugeordnet. Staatsräte sind ehrenamtliche Mitglieder der Landesregierung.
(muss noch ergänzt werden)
Von 1984 bis 1991 war der Justizminister zugleich Minister für europäische Angelegenheiten.
2001-2005: Prof. Dr. Konrad Beyreuther
2005-2006: Prof. Dr. Konrad Beyreuther
Zum Geschäftsbereich des Staatsministeriums Baden-Württemberg gehören folgende Behörden und Dienststellen:
Die Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund ist eine dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstehende Dienststelle. Sie ist das Bindeglied der Landesregierung mit dem Bundesrat. Sie unterhält ferner enge Beziehungen zum Deutschen Bundestag und zur Bundesregierung. Die Vertretung befindet sich im Botschaftsviertel am Berliner Tiergarten, unweit von Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt und Bundeskanzleramt. Das von Architekt Dietrich Bangert erbaute Gebäude wurde im Juni 2000 eröffnet. Hier hat der "Bevollmächtigte des Landes" seinen Dienstsitz. In der Regel ist es ein Staatssekretär oder auch ein besonderer "Minister für Bundesangelegenheiten". Beide sind stimmberechtigte Mitglieder im Kabinett. Die Dienststelle wird von einem Ministerialdirektor geleitet.
Die erste Vertretung Baden-Württembergs beim Bund wurde 1954 in Bonn errichtet und 1973 baulich erweitert. Doch gab es schon vorher entsprechende Einrichtungen der früheren Länder Baden und Württemberg. Diese wiederum gehen zurück auf die Gesandtschaften der Bundesstaaten beim Deutschen Reich und dessen Vorgängerstaaten. Nach dem Umzug der Bundesregierung nach Berlin entschloss sich auch Baden-Württemberg seine Vertretung nach Berlin zu verlegen. So wurde auf dem ehemaligen Grundstück des Kunstmäzen und Wohltäters James Simon ein Neubau erstellt.
Seit 1953 gab es folgende Bevollmächtigte des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Bonn bzw. Berlin:
Die Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union ist eine dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstehende Dienststelle. Sie wurde bereits am 1. Januar 1987 als "Büro" eröffnet. 2003 erhielt die Dienststelle einen Neubau im Brüsseler Europaviertel. Sie wird von einem Ministerialrat geleitet.
Siehe auch: Landesregierung von Baden-Württemberg
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Brockhaus-1911: Staatsministerium · Württemberg [3] · Württemberg [4] · Württemberg · Württemberg [2]
Herder-1854: Württemberg [2] · Württemberg [1]
Meyers-1905: Staatsministerium · Württemberg [2] · Württemberg [3] · Württemberg [1] · Neu-Württemberg · Herzog Alexander von Württemberg-Kanalsystem
Pataky-1898: Württemberg, Maria Anna Herzogin v. · Württemberg, Magdalena Sibylla Herzogin von · Württemberg, Eleonore Juliane Herzogin von
Pierer-1857: Württemberg [2] · Württemberg [3] · Herzog Alexander von Württemberg's Kanal · Württemberg [1]