Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) ist der Energiedienstleister der beiden Städte Ulm und Neu-Ulm.
Mit mehr als 200.000 Kunden zählt die SWU zu den führenden Energiedienstleistern Baden-Württembergs. Neben den traditionellen energie- und verkehrsnahen Tätigkeitsfeldern bietet die SWU heute auch Dienstleistungen in den Bereichen Telekommunikation, IT-Management oder Consulting.
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Die SWU-Unternehmensgruppe besteht aus der leitenden Holding SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH und ihren beiden operativ eigenständigen Tochtergesellschaften SWU Energie GmbH und SWU Verkehr GmbH.
Daneben sind drei Tochterunternehmen der SWU Energie GmbH auf dem Markt aktiv:
Die SWU-Unternehmensgruppe beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter (Stand Dez. 2002) und beliefert unter anderem die Region Ulm und Neu-Ulm mit Strom, Erdgas, Wärme, Trinkwasser, Telekommunikation und Verkehrsdienstleistungen.
Geschäftsführung der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH: Dipl.-Oec. Matthias Berz ist Vorsitzender der Geschäftsführung SWU-Unternehmensgruppe und alleiniger Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.
Gesellschafter der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH sind die Städte Ulm (94%Unternehmensanteil) und Neu-Ulm (6% Unternehmensanteil). Aufsichtsratsvorsitzender ist der Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Ivo Gönner. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist der Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm, Gerold Noerenberg und als Konzernbetriebsratsvorsitzender der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH fungiert Hans-Peter Schaffner. Weitere Aufsichtsräte sind verschiedene Stadträte aus Ulm und Neu-Ulm.
Im Jahre 1853 erfolgt der Beschluss des Rates der Stadt Ulm, die Straßen mit Gas zu beleuchten und es beginnt der Bau des Gaswerkes am Neutor. Um der gestiegenen Nachfrage zu begegnen wird 1857 die "Städtischen Gasfabrik Ulm" gebaut. Schon 1871 hat diese einen Gasvertrag mit der Stadt Neu-Ulm.
Auch die Wasserversorgung wird an 1873 in Ulm zentral geregelt und sie nimmt den Betrieb auf. Mit der Erfindung der Elektrizität erfolgt 1895 die Inbetriebnahme des Ulmer Elektrizitätswerks an der Olgastraße. Zwei Jahre später am 15. Mai 1897 fährt die erste Ulmer elektrische Straßenbahn durch die Hirschstraße.
Im Jahre 1906 erfolgt die Umstellung der städtischen Straßenbeleuchtung von Gas auf Strom. Gleichzeitig wird das Wasserkraftwerk Ludwigsfeld fertiggestellt, welches von nun an ausreichend Strom liefert.
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgt 1946 die Umwandlung der einzelnen Gesellschaften in einen städtischen Eigenbetrieb. Doch nun in den Zeiten des Wiederaufbaus steigt erneut der Strombedarf und deshalb wird 1953 das größte Ulmer Wasserkraftwerk "Böfinger Halde" in Betrieb genommen.
1982 wird der städtische Eigenbetrieb "Stadtwerke" in eine GmbH umgewandelt und ein Jahr später wird auch die Stadt Neu-Ulm Gesellschafter der neuen Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.
Aus wirtschaftlichen Erwägungen wird 1998 eine Neustrukturierung der Stadtwerke zur SWU-Unternehmensgruppe, Gründung der SWU Energie GmbH und SWU Verkehr GmbH erforderlich. Auch die 1999 erfolgte Gründung der Energie Plus Handels- und Servicegesellschaft mbH (Energie Plus) und damit die Einführung der Marke ”SchwabenStrom“ durch die Energie Plus versprach wirtschaftliche Vorteile.
Die im Januar 2007 vorgelegte Auswertung zum Preisvergleich deutscher Gasanbieter des Bundeskartellamtes, platzierte die SWU unter 35 verglichenen Unternehmen auf Rang 34 und damit zum zweitteuersten Anbieter bundesweit.
Die weitere Entwicklung hier in Stichpunkten: